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Jana Boehler

»Da ich jedem Menschen unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Gesundheit, sozialem Status individuell helfen möchte, unterstütze ich aktuell am Städtischen Klinikum in Karlsruhe als angehende Psychotherapeutin.« Jana Boehler

Rainer Babiel

»Ich bin kein Stadtmensch, am liebsten bin ich am Altrhein in Knielingen. Dass ich hier zwischen Raffinerie, Papierfabrik und Kohlekraftwerk noch Eisvögel sehen kann gibt mir etwas Hoffnung.« Rainer Babiel

Manuel Speck

»Theater ist für mich ein Erleben mit allen Sinnen. Theater sieht, hört, riecht und spürt man. Gleichzeitig mit dem Publikum eine Geschichte zu erleben und Lebenszeit zu verbringen ist etwas, das mir unheimlich Kraft gibt. Diese Kunstform verbindet, ist laut, macht aufmerksam und ist für alle da! Ein Aufruf an euch alle: Kommt ins Theater!« Manuel Speck

Swantje Wenz

»Meine Portraits feiern Kraft, Schönheit und Identität. Sie zeigen Stärke und Verletzlichkeit und laden dazu ein, Geschlechterklischees und ihre Hintergründe zu hinterfragen.« Swantje Wenz

Christian Firmbach

»Der schönste Ort in Karlsruhe ist für mich das Staatstheater, denn was gibt es Schöneres, als künstlerische Ideen und Träume zu haben und diese zusammen mit wunderbaren, engagierten Mitarbeiter:innen verwirklichen zu können? Ich freue mich auf eine lebendige, offene Stadt, auf ein neugieriges Publikum und eine künstlerisch erfüllte Zeit in Karlsruhe.« Christian Firmbach

Birgit Stock

»Seit über 30 Jahren bin ich in Karlsruhe zuhause. Aber meine Heimat ist die Gegend um Köln, wo ich geboren und aufgewachsen bin. Kurz: ich bin eine echte rheinische Frohnatur! Vielleicht schaue ich deshalb so oft in erstaunte Gesichter, wenn ich erzähle, dass ich Trauerrednerin bin – und zwar aus vollem Herzen. Ich sehe mich dabei als Geschichtenerzählerin, denn mitten in der Trauer darf ich über das Leben reden: über das, was  schön und einzigartig war. Über das, was jetzt so fehlt. Aber auch immer darüber, was bleibt. Durch meine Arbeit habe ich viele tolle Menschen in dieser Stadt kennenlernen und würdigen dürfen. Dadurch ist Karlsruhe für mich zum Geschichtenwunderland geworden. Und auch, wenn es sich vielleicht komisch anhört: der Hauptfriedhof ist für mich der schönste Ort in dieser Stadt.« Birgit Stock

Sigrun Rosswaag

»Mit 10 Jahren habe ich Klavierunterricht erhalten, später Konzertgitarre gespielt. Nach dem Reitunterricht im Erwachsenenalter fing ich dann mit 60 Jahre an, Parforcehorn zu blasen. Ich war auch 40 Jahre lang Chorsängerin. Mein ganzes Leben lang hat mich die Musik begleitet.« Sigrun Rosswaag

Wolfgang Wegner

»Seit fast zwanzig Jahren lebe ich in Grötzingen, nachdem ich berufsbedingt nach Karlsruhe an die Universität gekommen bin. Im „Badischen Malerdorf“, wo Kunst und Kultur hochgehalten werden, habe ich den idealen Nährboden für meine Projekte als Kultur- und Medienschaffender gefunden. Am Durlacher Turmberg laufen viele Fäden der verschiedenen Facetten meines beruflichen wie privaten Lebens zusammen. Hier spüre ich die mittelalterlichen Wurzeln von „Großmutter“ (Grötzingen) und „Mutter“ (Durlach) Karlsruhes, überblicke die Stadt, in der ich schon viel erlebt habe, und bin den Weinstöcken als Sinnbild meiner Liebe zu Kulinarischem nahe. Hier spüre ich das Motto, unter dem meine Arbeit steht: „Die Welt ist voller Geschichten“.« Wolfgang Wegner

Edna Bastian

»Hätte man mich als Kind gefragt, wo ich wohne, wäre die Antwort klipp und klar ‚in der Gartenstadt‘ gewesen. Eine Stadt in der Stadt, gemacht wie für Kinder: Natur und Gärten wohin das Auge blickt, dazwischen ein paar schmucke Häuserreihen und gleich nebenan der Oberwald – zum noch mehr Austoben. In dieser wunderschönen und geschützten Umgebung durfte ich aufwachsen, ausprobieren, von der Zukunft träumen. Rückblickend weiß ich, dass ich dieser Umgebung zu einem großen Teil meine frohe und gelassene Lebenseinstellung verdanke. Was für ein Glück!« Edna Bastian

Marny Staib

»Als geborene Rheinländerin kam ich Ende der 90er Jahre jobbedingt nach Karlsruhe. Rasch gewann ich Land und Leute lieb, lernte meinen Mann kennen und beschloss: Hier bleibe ich. Bereut habe ich es nie. An meinem Wohnort Grötzingen schätze ich besonders, dass er sich für Kunst und Kultur starkmacht und idyllisch im Grünen gelegen ist – eben malerisch. Meine Bilder sind stark von der Natur inspiriert, und so entdecke ich Motive für mein künstlerisches Arbeiten oftmals während Spaziergängen oder beim Radfahren in der Umgebung.« Marny Staib

Delal

»Ich helfe gerne anderen Menschen. Es bereitet mir Freude sie bei der Reparatur ihrer Fahrräder zu unterstützen.« Delal

Marcin

»Ich mache gerne Sport. Große Freude habe ich am Fußball spielen und Fahrrad fahren.« Marcin

Brigitte Nowatzke-Kraft

»Leben und Arbeiten gehören für mich zusammen. Deshalb befindet sich mein Atelier auch in unserem Wohnhaus an der Pfinz in Grötzingen. Hier bin ich mitten in der Natur und finde Ruhe und Konzentration für meine künstlerische Arbeit. Reisen inspiriert mich sehr. So sind Landschaft und Architektur wesentliche Elemente meiner Malerei geworden. Als „Seitensprünge“ bezeichne ich meine Objekte und Installationen aus unterschiedlichen Materialien. Sie behandeln Themen aus Politik, Gesellschaft, Literatur oder Kunstgeschichte. Ich engagiere mich zudem im kulturellen Bereich. Deshalb freut es mich sehr, dass ich dazu beitragen konnte, dass mit der Galerie N6 mitten in Grötzingen ein besonderer Ort für Kunst geschaffen werden konnte.« Brigitte Nowatzke-Kraft

Bettina Repple & Marc Fischer

»Karlsruhe hat viel zu bieten, sei es kulturell mit den zahlreichen Museen, die Veranstaltungen wie zum Beispiel die jährlich stattfindenden Schlosslichtspiele, die grünen Oasen der Stadt wie der Botanischer Garten, das gastronomische Angebot, aber auch die Menschen, die hier leben und natürlich das schon fast mediterrane Klima. Seit vielen Jahren versuchen wir, Einheimischen und Gästen, die noch nie in Karlsruhe waren, die schönen Seiten unserer Heimatstadt näherzubringen – ob zu Fuß, mit dem Rad, mit einem Bus oder der Tram, als kulinarischer Stadtrundgang, Kinderführung. Es gibt viele Möglichkeiten.« Bettina Repple & Marc Fischer

Birgit Reiersloh

»Ich bin am Marktplatz geborene Ur-Kalsruherin, überzeugte Großfamilienmama und leidenschaftliche Malerin. Denn: Malen ist mehr als Farbe aufs Papier, Zeitvertreib oder Kunst. Malen fördert innere Bilder zum Vorschein, die der Mund nicht ausdrücken kann. Malen kann Balsam auf innere Wunden sein. Emil Wacher ermutigte mich meinen Beruf, die Malerei, und meinen Glauben zusammenzufügen. So wurde aus meiner Staffelei im Atelier ein Ort der Seelsorge, der Gemeinschaft und ein Altar für Lobpreis. In meinen Bildern, Ausstellungen, Kursen und Malreisen schimmert die Schönheit Gottes und seiner Schöpfung, durch. Moralische Werte, Freude, Mut, Dankbarkeit, Inklusion und Familie sind meine liebsten Alltagsbegriffe. Ich wünsche mir mehr Respekt, Toleranz, Vorurteilsfreiheit und Aufgeklärtheit uns Christen gegenüber, wie es der Zeitgeist permanent umgekehrt von uns fordert.« Birgit Reiersloh

Lina Duarte

»Vor elf Jahren verließ ich mein Heimatland Kolumbien und kam nach Karlsruhe, das zu meiner zweiten Heimat geworden ist. Hier hatte ich die Möglichkeit zu studieren und mich persönlich weiterzuentwickeln, vor allem durch mein neuestes Projekt: Meine kleine Kaffeerösterei Fincaroasters, mehr als nur ein Café, ein multikultureller Ort, an dem man sich unterhalten, neue Leute kennenlernen und etwas über die Arbeit auf den Plantagen in Kolumbien lernen kann, vom Kaffeeanbau bis zum Genuss einer Tasse Kaffee. Ein Getränk, das ich als Mittel zur Integration genutzt habe, vor allem hier in der Südstadt, wo ich auch wohne. Mit dieser Arbeit möchte ich auch die Arbeit der Landwirte würdigen, eine anspruchsvolle Arbeit, die oft verkannt wird, und warum auch nicht? Alle, die mich besuchen, werden von mir motiviert, nach Kolumbien zu reisen und sich von der Freundlichkeit der Menschen und der Schönheit der Landschaft begeistern zu lassen.« Lina Duarte

Petra Stutz

»Schon als Kind zog es mich raus in die Natur. Die Wälder um Karlsruhe kennen meine Lebensgeschichte. Auf meinen Streifzügen „erzählte“ ich dem Wald so einiges. Ich spürte, dass sich meine Probleme in der Natur viel leichter anfühlten und sich gedankliche Möglichkeiten und Lösungen auftaten – auch heute noch. Für mich ist die Natur die perfekte Wegbegleiterin, um zur Ruhe und zu uns selbst zu kommen. Sie ist ein Teil von uns und wir sind ein Teil der Natur. Die Nähe zum Schwarzwald und der Pfälzer Wald bieten viele Möglichkeiten für Wunder-schöne, entspannende Naturerlebnisse.« Petra Stutz

Jörg Menzel

»Als Verwaltungsjurist im Umweltbereich freue ich mich in meinem „wilden“ Kleingarten in der Karlsruher Oststadt auch praktisch tätig zu sein und meinem Hobby nachkommen zu können, aus den geernteten Früchten Marmelade herzustellen. Hinzu kommt, dass unser Sohn dort Bienenvölker hat und wir auch mit frischem Honig versorgt werden. Die Nachfrage nach beidem ist im Familien- und Freundeskreis auch nach vielen Jahren ungebrochen.« Jörg Menzel

Dominique Erb

»Karlsruhe ist meine Heimat, die ich nie wirklich verlassen habe. Der Hardtwald als mein Anker, mein Wohlfühlort war sowohl in guten als auch schweren Zeiten für mich da. Hier kann ich sein und spüre tiefe Verbundenheit. Ich bin dankbar und versuche jeden Tag der Natur und den Menschen um mich herum, etwas zurückzugeben. Deshalb arbeite ich im Naturschutz und plane nachhaltige Hochzeiten für moderne umweltbewusste Paare. Für mich die perfekte Mischung.« Dominique Erb

Catharina Covolo

»In der Friedenskirche fühle ich mich geborgen. Der perfekte Ort für mich: schlicht, klar und wunderschön. Ein Ort des Gebets, der Stille und Konzentration, der Begegnung und der Freude. Ein Zuhause seit sechs Jahren. So lange lebe ich mit meiner Familie im Karlsruher Süden und arbeite hier als Pfarrerin, entdecke noch immer Neues. Ich liebe es, Menschen auf ihren Wegen zu begleiten. Auch auszuhalten, was schwierig ist und manchmal zu viel. Zuzuhören, miteinander und mit Gott im Gespräch zu sein. Gemeinsam zu leben und danach zu suchen, was Halt gibt und trägt – auch im Miteinander.« Catharina Covolo