»Ich bin in Westfalen aufgewachsen und habe nach Jahren in Berlin nun seit fast 20 Jahren mein Zuhause hier in Karlsruhe gefunden. Was Karlsruhe für mich wirklich besonders macht, sind die vielfältigen und inspirierenden Menschen, die ich hier kennenlernen durfte. Eines meiner Herzensprojekte ist das KiKoMo, das KinderKochMobil. Als begeisterte Botschafterin für gesunde Ernährung, liebe ich es, Kinder jeden Alters für die Wunder der ausgewogenen Küche zu begeistern. Das KiKoMo ist ein Ort der Inspiration, an dem Kinder lernen, wie köstlich und aufregend es sein kann, selbst kreativ in der Küche zu sein. Gemeinsam ermutigen wir junge Köche, ihre Vorlieben zu entdecken und ein tieferes Verständnis für die Bedeutung nachhaltiger Ernährung zu gewinnen.« Veronika Pepper
»Ich erkunde die Geschichte und Mythen der Stadt Karlsruhe mittels künstlerischer Recherche in dem von mir gegründeten Projektraum „Die neue Fledermaus“. Er ist die Matrix der Recherche zur historischen Karlsruher Kunstavantgarde. Hier werden interdisziplinäre Veranstaltungen produziert, die sich im Prozess stetig entwickeln und ineinandergreifen.« Ondine Dietz
»Unser Herzenswunsch ist es, Familien ein Stück auf ihrem ganz persönlichen Weg zu begleiten und liebevoll mit all unserem Erfahrungsschatz und Wissen zu unterstützen. In unserem „Entwicklungsraum“ ist Raum für Austausch und Verbindung, für das Teilen von Sorgen oder Ängsten, für Freude, Spiel und Leichtigkeit, Raum für Entwicklung – die des Babys und der ganzen Familie.« Antje Heidrich & Stella Vitez
»Ich bin ein Menschenfreund. Ich liebe die Natur. Ich liebe die Kunst.« Stefan Ritz
»Das Naturkundemuseum ist ein Wohlfühlort für Groß und Klein. Man kann viel entdecken und seine Phantasie spielen lassen. Nichts ist so kreativ wie die Natur und die Evolution. Das zu vermitteln macht extrem viel Spass!« Martin Husemann
»Seit über 50 Jahren habe ich ein Geheimnis in mir getragen, ein zweites Ich, das ich vor der Welt verborgen hielt. Doch seit knapp 2 Jahren habe ich endlich den Mut gefunden, meine zweite Seite in meinem Leben auszuleben. Es war ein langer Weg der Selbstfindung und der Akzeptanz, aber nun fühle ich mich endlich vollständig. Und noch wichtiger, ich werde auch so von Geschäftspartnern akzeptiert und anerkannt. Ich fand Unterstützung von meinen engsten Freunden, aber auch von Menschen mit den ich seit Jahrzehnten zusammen war, die mich bedingungslos unterstützten und mir halfen, meinen Weg zu gehen. Heute lebe ich mein Leben in zwei Welten. Ich habe mein zweites Ich nicht länger versteckt, sondern lasse es in mein alltägliches Leben einfließen. Es ist eine Befreiung, endlich authentisch zu sein und mich nicht mehr verstecken zu müssen. Meine Reise zu meinem zweiten Ich hat mich gelehrt, dass es nie zu spät ist, sich selbst zu entdecken und anzunehmen. Es erfordert Mut und Selbstreflexion, aber die Belohnung ist ein erfülltes und authentisches Leben. Ich hoffe, dass meine Geschichte andere ermutigt, ihre wahre Identität zu erkunden und anzunehmen, egal wie lange es dauern mag. Denn jeder verdient es, sein Leben in vollen Zügen zu leben und sein wahres Ich zu entfalten.« JeWo Bach (Foto im Hintergrund: Beate Nedovic)
»In der Orgelhalle in Karlsruhe-Durlach haben wir unseren idealen Raum für Theater gefunden. Im „Theater in der Orgelfabrik“ nehmen wir die Zuschauer mit auf eine Reise in eine Fantasiewelt, dafür bietet sich Theater auch an. Und das versuchen wir seit 36 Jahren jeden Sommer.« Gabriele Michel und Franco Rosa
»Als Jugendlicher in den 90ern bin ich mit Basketball groß geworden. Wer erinnert sich noch an die Zeit des EM-Titels, Michael Jordan im Free-TV, AND1 Mixtapes und Streetball-Turnieren in ganz Deutschland? Heute noch fällt es mir schwer an einem Korb vorbeizugehen ohne draufzuwerfen oder zumindest einmal zu probieren, ob man noch an oder über den Ring kommt. Irgendwie scheinen die Körbe inzwischen aber höher zu hängen …« Benjamin Zienicke
»Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige. Seneca« Patricia Erb-Korn
»Die Welt braucht keine Restaurantführer, keine Chefköche und keine Guide-Menschen. Die Welt braucht vor allem Koriander und die Zutat Liebe.« Jorge Pinto Sotomayor
»Meine Liebe zum Design entdeckte ich bei der Arbeit für ein renommiertes Industrie- und Grafikdesignbüro in Karlsruhe. In Karlsruhe bin ich geboren und bin bisher immer wieder hierher zurückgekehrt – sei es nach den ersten Lebensjahren in Ulm, nach dem Studium in Frankfurt oder nach großen Reisen. In diesem Jahr bin ich 30 Jahre selbständig. Vielleicht klingt es altmodisch, wenn ich sage, dass in jedem meiner Konzepte Herzblut steckt. Aber für mich gibt es keine „großen“ und „kleinen“ Aufträge. Für mich ist jeder Auftrag „der Auftrag“. Zusammen mit meinen Kindern und meinem Mann verreise ich gerne und genieße die Zeit mit der Familie und dem Enkel.« Carolin Zarske
»1969 zogen meine Eltern von Berlin nach Karlsruhe. Ich wuchs in und um Karlsruhe auf. Meine Reise ging dann über Mainz und Spanien und Berlin wieder zurück nach Karlsruhe. Eine bewußte Entscheidung, denn mein Mann hatte hier studiert und wir finden die Größe der Stadt und die Umgebung wunderbar um mit unserer Familie hier zu leben. Ich habe in der Weststadt meine Praxis für Osteopathie & Energiemedizin und liebe es Qi Gong zu unterrichten. Alles in meiner Arbeit dreht sich um die Energiefelder des Menschen und die gute Energie, die wir uns kreieren können. Wie hier beim Qi Gong im Wald.« Beate Wolf
»Ich bin 1972 in Karlsruhe Grünwinkel geboren und in Grünwinkel / Daxlanden aufgewachsen wo ich auch jetzt noch lebe. Meine Bestimmung schon von Kindheit an war es Tieren zu helfen. Das ist meine Lebensaufgabe. Somit machte ich später dann auch meine Liebe zu den Tieren zum Beruf und wurde Tierarzthelferin. Dazu gründete ich noch meine private Tier-/Wildtierhilfe, die „Tierhilfe-Lange ?“.« Yvonne Lange
»Gemeinsam mit meiner Familie lebe ich in der schönen Südweststadt. In unserem Hinterhof haben wir uns einen kleinen Stadt-Dschungel geschaffen, der im Sommer als unser zweites Wohnzimmer dient. Es ist ein Ort, an dem wir uns mit unseren Nachbarn, Freunden und der Familie treffen und der dazu einlädt, dem Alltag für einen Moment zu entfliehen. Ich liebe es morgens am Wochenende auf unserer selbst gebauten Bank, in Ruhe meinen ersten Schluck Kaffee zu genießen. Eine wunderbare Auszeit die mich daran erinnert, noch mehr solcher wertvollen Momente in unserem lebhaften Alltag zu schaffen.« Nadine Bolch
»Mittlerweile kann ich, nachdem ich 50 % von meinem Leben hier verbracht habe, Karlsruhe neben Eriwan als meine Heimat betrachten! Karlsruhe ist meine Stadt, mein Leben, meine Zukunft, meine Menschen, mein Publikum – genauso, wie meine andere Heimat Eriwan. Ich reise als Konzertgeigerin und privat sehr oft und überall hin – Italien, Spanien, Frankreich, Schweiz, Singapur, Armenien, Kanada, USA etc. von den Städten in Deutschland ganz zu schweigen, aber ein Gefühl ist immer da – wenn ich, egal ob ich mit Auto, Zug oder sonst wie nach Karlsruhe zurück komme – HIER BIN ICH ZUHAUSE!« Ani Aghabekyan
»Väterlicherseits bin ich Korse, mütterlicherseits Pfälzer und seit 1999 habe ich in Karlsruhe meine endgültige Heimat gefunden. Nach meiner Ausbildung zum Altenpfleger hatte ich mein Abitur nachgeholt und zog wegen des Studiums her. Das brach ich ab, um wieder in der Pflege zu arbeiten, blieb aber hier; vor allem mit der Südstadt fühle ich mich verbunden. Neben meinem erwähnten Hauptberuf bin ich Schriftsteller, Kolumnist und Rezensent für das Musikmagazin OX, Gelegenheits-DJ und moderiere auf dem QUERFUNK die Sendung „Radio Bronkowitz“. Ich finde an Karlsruhe spannend, wie sich die Stadt in den letzten Jahren stetig verändert und neu erfindet, um von ihrem einst piefigen Image wegzukommen, auch wenn da noch Luft nach oben ist. Und ich mag den teilweise sehr bodenständigen Menschenschlag, den ich hier kenne. Wir kommen großteils aus verschiedenen Ländern und Regionen, darum gibt es immer mal wieder nicht ernstgemeinte Sticheleien; doch wenn es um unsere Stadt geht, fühlen wir uns geeint.« Stefan Gaffory
»Ob in der kath. öffentlichen Bücherei Christkönig oder im InnerWheel Club Karlsruhe – ehrenamtliches Engagement macht mich glücklich und hilft gegen die Angst allem ohnmächtig ausgeliefert zu sein. Durch meine Mitarbeit dort kann ich meine Liebe zu Büchern und mein Bedürfnis, Menschen in Not zu helfen, umsetzen.« Uschi Blombach
»Meine Wanderung: Zum Raum wird hier die Zeit (Parsifal, Richard Wagner).« Frank Bürger
»Das ich mich in mir und an einem Ort zu Hause fühle ist mir wichtig, ist für den Moment meine Antwort auf die Frage nach Heimat. Karlsruhe ist städtisch, bietet viele Möglichkeiten, bleibt dabei überschaubar, mit kurzen Wegen in die Natur und genug Abgeschiedenheit um mich auf meine künstlerische Arbeit zu konzentrieren.« Holger Fitterer
»Plastiktüten – Obwohl millionenfach verwendet und mittlerweile geächtet, bekommen sie in ihrer naturgemäßen Verwendung keine ästhetische Aufmerksamkeit. Dies ist Ausgangspunkt der Wandlung in etwas Neues, geheimnisvoll Schönes, dem ursprünglichen Zweck Entzogenes. Anmutend wie eine blühende Landschaft, eine Unterwasserwelt oder mittelalterliche Faltenwürfe lassen sie der Phantasie des Betrachters freien Lauf.« Angelika Steininger