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Anki Linden

»Ich kam zum ersten Mal während des „Das Fest“-Wochenendes 1998 nach Karlsruhe. Ich war jung, verliebt und wahrscheinlich ein bisschen überwältigt von der Hitze (ein bisschen anders als Helsinki, wo ich herkam),also beschloss ich spontan, dass es eine gute Idee wäre, einen Job zu finden und für ein Jahr hierher zu ziehen, dann nach Hause zurückzukehren und mein Studium zu beenden. Ohne Deutschkenntnissen, aber mit ein bisschen Kellner-Skills und viel Selbstvertrauen bewaffnet, ging ich zu Sean in Treacy’s Irish Pub im heutigen Alten Schlachthof und fragte nach einem Job. 25 Jahre später bin ich immer noch hier und betreibe mittlerweile meine eigene Pub. Es war sicherlich nicht das, was ich geplant hatte, aber ich bin äußerst froh, dass ich hier gelandet und geblieben bin.« Anki Linden

Armin Grunwald

»Der technische Fortschritt ist wunderbar – vorausgesetzt, dass wir ihn gut gestalten und seine Ergebnisse in Form von Produkten, Innovationen und Dienstleistungen auch verantwortlich nutzen. Für mich bedeutet das, mit meinem Institut frühzeitig die Folgen neuer Technologien zu erforschen, etwa in der Robotik oder zur Energiewende. Wir wollen dazu beitragen, die guten Seiten des Fortschritts schnell nutzbar zu machen, die negativen Begleiterscheinungen aber möglichst zu vermeiden. Sehr froh bin ich, dass wir damit auch den Deutschen Bundestag beraten können.« Armin Grunwald

Rainer Metzger

»Seit knapp 20 Jahren arbeite ich in Karlsruhe. Nach zwei Jahren Pendeln bin ich mit meiner Familie hierher gezogen. Ich lebe also hier, wenn auch sozusagen mit spitzen Fingern, denn die Stadt, aus der wir gekommen sind, ist Wien. Vergleiche sind unvermeidlich, und natürlich fallen die nicht sehr günstig aus für Karlsruhe. Vor längerem habe ich auch in Stuttgart gewohnt. Obwohl man hier sehr auf Unterschiede erpicht ist, finde ich die Mentalität zwischen den Menschen in Badens und denen in Württembergs Hauptstadt nicht sehr verschieden. Das beste in Karlsruhe sind für mich die vielen Wege im Hardtwald, auf denen man wunderbar laufen kann. Je weiter man nach Norden kommt, um so einsamer wird es.« Rainer Metzger

Timur Sarigül

»Schon von klein auf bin ich mit dem Übersinnlichen und Feinstofflichen dieser Welt in Verbindung. Seit nun zwei Jahren ganz bewusst auf dem Weg des Schamanen in Verbindung mit dem Bewusstsein, dem Spirit und den Energien der Elemente, der Tiere, des Oberen, Unteren und Mittleren. Für ein gesundes & glückliches Miteinander in universeller und irdischer Ordnung, zum höchsten Wohle allen Lebens. Bleibt gesund & glücklich.« Timur Sarigül

Migiwa Inoue-Gramlich

»Bei der Begegnung mit Unbekannten fühlen sich manche Menschen unsicher, andere wiederum finden es interessant. Wenn man ein wenig mehr über das Unbekannte erfährt, beginnt jedoch die Unbehaglichkeit sich aufzulösen. Es macht viel Spaß, eine neue Welt und Kultur kennenzulernen. Ich möchte jede einzelne Begegnung schätzen, weil kein Moment im Leben wiederholt werden kann.« Migiwa Inoue-Gramlich

Safan Altief

»Karlsruhe ist der Ort, der mir eine neue Perspektive gegeben hat. Mit Karlsruhe verbinde ich viele tolle Menschen, die ich kennenlernen durfte und ein neues Lebensgefühl, welches mir diese Stadt verleiht. Ich bin als KFZ-Mechatroniker in Daxlanden tätig und stehe jeden Tag vor neuen umfangreichen und individuellen Aufgaben. Karlsruhe ist in meinen Augen vergleichbar mit einem schicken Oldtimer – Charmant und mit Klasse lässt sich die Stadt sehen und kommt nicht so schnell aus der Mode. Hier in Karlsruhe habe ich mein neues Zuhause gefunden. Gespannt warte ich darauf, was die Stadt noch alles so zu bieten hat.« Safan Altief

Beate Nedovic

»Seit 2018 setze ich mich fotografisch mit Themen auseinander, die mich persönlich beschäftigen und mir aus meiner Tätigkeit als körperorientierte Therapeutin Impulse geben. In meinen Schwarz-Weiß-Fotoprojekten gebe ich ein Thema vor. Die Menschen, die sich der Kamera stellen, konfrontieren sich mit ihren Gefühlen und Gedanken zu diesem und geben ihre eigenen Erfahrungen mittels ihres Körperausdrucks wider. So entstehen diskrete Wiedergaben von Emotionen, in denen man sich wiederfinden kann. Ich möchte mit meinen Bildern berühren und die Betrachtenden anregen, dem eigenen Spüren zu vertrauen.« Beate Nedovic

Jo Hartmann

»Alles begann im Fußraum des Beifahrersitzes einer Borgward Isabella, Baujahr 1958! Dieser war mein Lieblingsplatz, wenn meine Mutter meinen Vater täglich ins Büro fuhr. Elfenbeinweiß das Auto … mit roten Sitzen. Ich erinnere mich noch gut an den Geruch des Innenraums. Dort wurde der Grundstein gelegt für meine fortwährende Leidenschaft besonderer Fahrzeugtypen und meinen späteren Berufsweg. Seit über 25 Jahren leite ich in Karlsruhe – Daxlanden meine Werkstatt für Old-und Youngtimer, innerlich schwankend zwischen Technik und Ästhetik. Viele Kundinnen und Kunden schätzen meine besondere Art, sich mit ihrem „Liebling“ zu beschäftigen. Meine Liebe zu formschönen Fahrzeugen, zur Musik und Kunst zeigt sich in unserer Werkstattgestaltung. Neben einem persönlichen Fundus an Kunstwerken, zeigen wir in den Räumen wechselnde Ausstellungen von Malerei und Fotografie. Dies alles trägt dazu bei, dass ich mich an diesem Ort wohlfühle.« Jo Hartmann

Carolina Jarmolinska

»Meine erste Begegnung mit Karlsruhe hatte ich hoch hinaus, in der Luft – ich flog nach Lissabon. Damals hat mich der Stadtplan von Karlsruhe begeistert. Fünf Jahre später, nach meinem Abschluss an der Warschauer Kunstakademie, zog ich nach Karlsruhe und studierte an der SABK bei Prof. Ackermann. Seitdem ist Karlsruhe meine Wahlheimat, wo ich seine internationale Kunstlandschaft mitgestalte.« Carolina Jarmolinska

Bernhard Baldas

»Als Wohncoach bringe ich Menschen zusammen und schaffe Orte für Begegnung und Austausch. Die Wohnwerkstatt Karlsruhe habe ich mitgegründet. Hier werden gemeinschaftliche Quartiers- und Wohnprojekte erträumt und entwickelt. Einzelne, Paare und Gruppen unterstütze ich individuell bei der Realisierung ihrer Wohnwünsche. In den letzten Jahren habe ich mitgeholfen den Mitmach-Garten Rüppurr zu gründen, der im Februar 2023 eröffnet wurde. Auf der 1,4 ha großen ehemaligen Pferdewiese geht es nun um Gärtnern, Gemeinschaft und Biodiversität.« Bernhard Baldas

Mario Ludwig

»In meinem persönlichen Tier-Ranking stehen Katzen ganz klar an Nummer 1. Es ist die Ambivalenz der Stubentiger, die mich so fasziniert: Auf der einen Seite anhänglich, zärtlich und verschmust, auf der anderen Seite unabhängig, egoistisch und oft entsetzlich starrsinnig. Und natürlich sind die meisten Katzen Diven der allerersten Güte. Übrigens unabhängig vom Geschlecht. Und da wäre noch dieses Geräusch, von dem die deutsche Bestsellerautorin und Katzenfreundin Elke Heidenreich behauptet: „Es ist eines der schönsten Geräusche der Welt“ – nämlich das Schnurren einer Katze. Summa summarum halte ich es mit dem großen Johann Wolfgang von Goethe, der ja behauptet hat: „Ein Leben ohne Katzen ist möglich, aber sinnlos“. Auch wenn meine Katzen im Augenblick nur aus Bronze sind.« Mario Ludwig

Jörg Hammer

»In Oberfranken geboren und aufgewachsen, zur Lehre gegangen in einem Landgasthof und anschließend die weite Welt bereist. Seit nunmehr 25 Jahren lebe ich in Karlsruhe, behalte mir dennoch meine fränkischen Wurzeln, in manchen Gerichten widerspiegelt sich dies. In der Oberländer Weinstube verwöhnen wir seit 10 Jahren unsere Gäste, kennen und lieben gelernt habe ich hier meine Frau, so schließt sich der Kreis für uns.« Jörg Hammer

Andreas Siefert

»Während meines Studiums und vielen freien Kunstprojekten habe ich schon früh begonnen, meine erlernten Fähigkeiten auch im kommerziellen Bereich anzuwenden. Über die Jahrzehnte hinweg sind daraus die PONG.Li Studios gewachsen und ich kann auf die erfolgreiche Umsetzung von über 600 Projekten seit 1999 zurückblicken. Die PONG.Li Studios waren zuerst hauptsächlich im Bereich Projection Mapping und der Erstellung von interaktiven Exponaten für Museen und Industriekunden tätig. Seit 2020 fokussieren wir uns verstärkt auf den dritten Bereich: Gamification. Hier entwickeln wir ein völlig neues Spieleformat, bei dem sich die Grenzen zwischen der digitalen und analogen Welt auflösen.« Andreas Siefert

Kathrin Leopolder

»Ich gehöre in den Wald und ans Wasser. Damit bin ich in Karlsruhe gut bedient. Der Rhein, die Auwälder und die Seen darum herum sind mein natürliches Habitat. Seit ich Eisschwimmen praktiziere, erlebe ich Momente reiner Selbstvergessenheit: es ist, als würde einem ein Eimer kaltes Wasser ins Gehirn geschüttet – diese Frische danach! Das, was ich körperlich und seelisch spüre, in Verschmelzung mit der Natur, trage ich an meinen „heiligen Ort“, ins Atelier. Es in Farbe umzusetzen ist – wenn es gelingt – höchstes Glück.« Kathrin Leopolder

Bianca Kreuzer

»Ich bin Psychologin und Theatertherapeutin, geboren und aufgewachsen in Karlsruhe, in den Adern Sudetenblut. Ich wünsche mir, dass die Menschen in der Natur ankommen – auch in ihrer eigenen.« Bianca Kreuzer

Kai Hürdler

»Menschen kennen zu lernen, mit ihnen zu interagieren und sie zum Lachen zu bringen war schon immer ein essenzieller Teil meiner Persönlichkeit. Mich in der Gastronomie mit einer Pizzeria selbstständig zu machen, war dann für mich der logische nächste Schritt. Nach der Rückkehr von meiner dreieinhalbjährigen Weltreise habe ich mich neu in meine Heimat, den Schwarzwald, verliebt. Karlsruhe bietet mir die Nähe zu meiner Heimat Oberkirch aber auch viele kulturelle Möglichkeiten sowie tolle Menschen auf die ich mich freue sie kennen zu lernen.« Kai Hürdler

Seán Treacy

»Es ist die Aufgabe einer jeden Generation, der vorherigen zu zeigen, wie nnan es besser machen kann.
Das hat meine Generation gemacht und ich bin zuversichtlich, dass die nächste Generation es auch
machen wird -deshalb bin ich Optimist!« Seán Treacy

Manja Gabriel

»Ich bin in Berlin aufgewachsen und seit über 15 Jahren schon in anderen Städten unterwegs. Als ich aber nach einem Bewerbungsgespräch das erste Mal durch die Karlsruher Südweststadt lief, fühlte ich mich zu Hause. Das Flair hat mich direkt warm umarmt und mich an meinen Wohnbezirk meiner Kindheit erinnert. „Mach mal das Space Management in unserem neuen Coworking Space in Karlsruhe“, haben sie dann gesagt. Ich wusste nur, das wird richtig gut. Aber es ist sogar besser. Für eine intuitive Person, wie mich, ist ein Ort, in dem es um Vielfalt, Möglichkeiten und Gemeinschaft geht, genau richtig. Jetzt arbeite ich also in der Südweststadt und bin sogar nach Karlsruhe gezogen. Alle die sich fragen, ob ich nicht wieder zurück nach Berlin möchte, denen kann ich sagen: Bin ich ja, nur in viel kleiner und angenehmer dosierbarer.  Ich freue mich auf alles was in Karlsruhe auf mich wartet. Wunderbare Zukunft.« Manja Gabriel

Thorsten Schwager

»Das Scruffy’s habe ich 2006 oder 2007 entdeckt und gleich gewusst, das ist was besonderes. Anfangs war ich nur sporadisch da. Irgendwann hat sich dann aus den Pub-Bekanntschaften eine Freundschaft entwickelt und dann war man plötzlich in der „Family“ und das Pub wurde zum Wohnzimmer. Vor 4 oder 5 Jahren stand ich mit meinem Guinness an der Bar und Scruffy fragte mich, ob ich schonmal in der Gastronomie gearbeitet hätte. Ich sagte ihm es sei zwar über zwanzig Jahre her aber Bier zapfen und Tische bedienen hat sich nicht verändert. Nach ein paar Stunden probearbeiten kam er zu mir und sagte:“You’re in“.« Thorsten Schwager

Eva Klingler

»Ich habe das Glück, dass Arbeit und Neigung oder Vergnügen bei mir Hand in Hand gehen und das schon mein ganzes Leben lang. Ich nehme mir nach Beendigung eines Buchprojektes immer vor, dass ich jetzt erst mal Pause mit dem Schreiben mache und dann treffe ich jemanden oder lese etwas und schon habe ich wieder eine Idee, was man daraus machen könnte. Trotz allem denke ich, dass ich ein privilegiertes und schönes Berufsleben haben durfte und dafür bin ich auch dankbar.« Eva Klingler