»Glück finden wir nicht in äusserer Schönheit, sondern im Ausdruck unseres Selbst. Was noch wundervoller ist, wenn Leidenschaft und Beruf einander treffen. Sei du selbst die Veränderung, die du dir für diese Welt wünschst.« Paula Pinto Lopez
»1995 haben wir den Laden 23 gegründet, ein ehrenamtliches Projekt mit dem Grundziel, eine Oase in der Stadt anzubieten. Der Second-Hand-Gedanke auf Spendenbasis war damals noch vollkommen neu. Wir arbeiten in der Regel zu zweit, damit wir Zeit für die Kunden haben. Viele finden bei uns gute Ware zu erschwinglichen Preisen. Wir haben auch gerne ein offenes Ohr, denn oft schüttet der ein oder andere sein Herz bei uns aus. So entstehen mit der Zeit Beziehungen zwischen Menschen, die einander stützen. Die Arbeit ist jeden Tag anders und überraschend. Man weiß nie, was einen erwartet, an Ware, an Kunden, an Situationen. Manchmal herausfordernd, oft beglückend.« Eva Heiss
»Ich liebe Physik. Sie enttäuscht mich nie. Sie folgt klaren, in sich stimmigen und wunderschönen Gesetzmäßigkeiten. Sie ermöglicht es, ganz tief nachzudenken über die Frage, wie die Natur funktioniert. Die Teilchenphysik erlaubt es mir, in eine weitere Welt einzutauchen, die Welt der kleinsten Bausteine der Materie, und dabei die Alltagswelt um mich herum zu vergessen. Ich liebe meine Arbeit als Wissenschaftlerin und Professorin, das Vermitteln von Wissen an die jungen, für Physik und Forschung begeisterten Studierenden, das zweckfreie Grundlagen-Forschen um des Verstehens willen, das Arbeiten in einem internationalen Umfeld über alle kulturellen und sprachlichen Grenzen hinweg. Ich habe den schönsten Beruf, den ich mir nur vorstellen kann.« Margarete Mühlleitner
»Angeregt durch einen Deutschlehrer habe ich 1987 ein Buch-Antiquariat gegründet. Seit 1993 betreiben wir ein Ladengeschäft in Karlsruhe, ab März in der Kaiserstrasse 99. Als bibliophiles und wissenschaftliches Antiquariat unterhalten wir hier ein umfangreiches Angebot an seltenen und wertvollen Büchern aus vielen Interessengebieten, sowie Grafik und Fotographien. Das schönste Buch ist das seit langem gesuchte oder das unerwartet entdeckte.« Thomas Haufe
»“Music for a while shall all your cares beguile“ („Musik soll für eine Weile all deine Sorgen vertreiben“) – Die Gesangstimme aus diesem Werk Henry Purcells durfte ich oft vom Cembalo aus begleiten. Und auch als Komponist habe ich nicht selten versucht, eine ähnliche Haltung zu erlangen, fasziniert von der Tatsache, dass uns Musik eine andere, überraschend neue Realität spürbar bringen kann. Musik kann ein frisches und kräftiges Echo einer besseren und erhabeneren Welt sein. Aber nur für eine Weile, sagt uns Purcell? Möge die Musik mit ihrer Magie anhalten!« Slobodan Jovanović
»Als wissenschaftlicher Mitarbeiter habe ich beruflich Unternehmen beraten und war als Forscher Pionier im Bereich der Bildverarbeitung und -auswertung, in dem heute Millionen von Menschen arbeiten. Nun möchte ich auch im sozialen Bereich der Gesellschaft etwas zurückgeben für all die Erfahrungen und Gelegenheiten, die sich mir in Karlsruhe boten. Deshalb stellte ich mit meinen Kooperationspartnern eine Tauschhütte mit Solarlichtsystem in Karlsruhe Waldstadt auf, woraus heute wie geplant ein Begegnungsort für alle und ein Ort der praxisorientierten Umwelt- und Sozialbildung besonders für Kinder und Jugendliche geworden ist. Mein tiefster Dank gilt dem Kinder- und Jugendhaus, dem Helferteam, den Kooperationspartnern und den Sponsoren, die dieses Projekt zu einem Erfolg gemacht haben.« Chen-Ko Sung
»Der Blick von oben auf die Welt fasziniert mich schon immer. Wenn ich bei meinen morgendlichen Läufen oben auf dem Turmberg ankomme und auf die Stadt schaue, erlebe ich ein Gefühl der Vertrautheit – so viele Geschichten verbinden mich mit Menschen und Orten dort unten. Zugleich wird mir durch den Blick von oben bewusst, das Leben geht auch ohne mich seinen Gang. Diese Erfahrung lehrt mich, ich kann die Welt nicht ändern, nur mich selbst. Also sollte ich mich darauf konzentrieren, aus meinem eigenen Leben das Beste zu machen. Vielleicht verändert sich dadurch auch ein bisschen die Welt.« Frank Siegel
»Sport, um gesund zu bleiben, ist mir wichtig.« Tobias Lichtenberg
»Im klangFeld fühle ich mich geborgen – und frei. Hier ist es, als verwebten sich Aspekte meiner Lebenssammlung – wie die Schwingungen des Monochords, die Schwebungen der Klangschalen, die Wallungen des Gongs. Getragen von diesem soliden Geflecht lasse ich mich ein, je nachdem, um zu hören, anzubieten, zu halten, wahrzunehmen, zu spiegeln, loszulassen, zu umsorgen. Manche teilen mit, welch wunderbare Dinge im klangFeld geschehen und entstehen – unmittelbar oder auch anschließend. Da verbindet sich der Kreis in friedlicher Harmonie.« Steven Cardona
»Ich habe schon als Schulkind das Lieblingsfach Kunst und Werken gehabt. Und ich erinnere mich daran, dass alle meine Schulbücher und Hefte vollgemalt waren. Der Lehrer sagte immer: »Wenn sie alles so gut könnte wie Malen.« Der Malerei bin ich treu geblieben, Kurse und Exkursionen haben mich reifen lassen. Seit 15 Jahren gebe ich regelmäßig Kurse in meinem Atelier und öffne jedes Jahr zum 1. Advent meine Pforten im Atelier und im Oktober 2024 habe ich eine Ausstellung im Gewölbekeller in Durlach.« Thea Baumann die Echtthea
»Es gibt viele Dinge, die mich irgendwie faszinieren oder begeistern. Eine Idee, die meinen Schaffensdrang beflügelt, ist die des „lebenslangen Lernens“. Die BLB mit ihrem bunten Sortiersystem spiegelt da ganz gut meine Gedankenwelt wider, in der es fast so scheint, als seien zwanzig Tabs gleichzeitig offen. « Oskar Tanaka
»In Karlsruhe? Im Flow! Die Neugier als Kompass. Ständig auf dem Sprung, Neues zu entdecken. Von Herzen ein Allrounder, ein Tausendsassa. So auch in meiner Arbeit als Medienpädagoge, stets auf der Lauer nach Inspiration und Kreativität. Die Welt ist eine Entdeckungsreise, immer mitreißend, immer begeisternd – man muss nur hinsehen!« Eike Westenfelder
»Die Stadt Karlsruhe ist für mich – wie die gesamte Region – ein Ort der Möglichkeiten, an dem sich familiäre Werte und unternehmerische Visionen harmonisch vereinen. Die Unternehmen im IHK-Bezirk zeigen, welche Kraft aus Kooperation und Innovation entstehen kann. Die enge Verbundenheit zwischen Unternehmen und Gemeinschaft motiviert mich täglich, mich für eine lebendige und wirtschaftlich starke Region einzusetzen.« Arne Rudolph
»Unvermeidbarer einiger Kreativität vollkommen Gehör schenken! Nichts anderes will ich machen. Muss ich machen. Inszeniert, ungewollt wahnhaft. Künstler als Archivlisten beziehungsweise Zeit-Festhalterin zu bemerken. Alles wird benutzt: Tabuthemen, Verherrlicherin der Kunst im Absoluten. Alles um uns herum ist Kunst, sogar das Fleisch um meinen Körper ist als Kunst zu verstehen. Als Gast auf die Erde gekommen und möchte hiermit mein Talent nutzen, die Lauteste zu sein – ich halte es aus. Erlebtes erlaubt im Verlust den Gewinn. Eigenschaft meiner Persona. Abgeleitet Neudefinierte, angelehnt an Post-Vandalen, neue Kunstform: ADHSCORE.« Pauline Gosselin
»Ich trage in mir eine große Sehnsucht: Ich möchte mit meiner Musik unsere HERZEN berühren und öffnen und Raum für Begegnung und VERBUNDEN SEIN auf HERZENS-Ebene schaffen. In meinen Singkreisen und ErMUTigungs-Kursen darf ich genau in diesem Bereich wirken und meiner HERZENS-BeRUFung folgen. Wir laden zum Heilsamen Singen in Karlsruhe ein und freuen uns, wenn weitere Menschen in unsere klingende Gemeinschaft dazu finden, denn „Zusammen geht es einfach leichter, zusammen sind wir einfach reicher“ (Lied von Brigitte Schmitz).« Miriam Trauth
»Wir sind seit 30 Jahren Bilddienstleister für große und kleine Unternehmen, Kultureinrichtungen, Verbände, KünstlerInnen, Ämter, FotografInnen, Agenturen und viele kreative Köpfe. Unser Beruf ist bunt und bringt uns mit unterschiedlichsten Menschen und Facetten zusammen. Dies eröffnet illustre Blickwinkel und führt zu spannenden Begegnungen, was wir als echtes Privileg empfinden und unsere Stadt spannender macht als mancher glauben mag!« Ingo Herrmann und Andreas Konrad
»Als Seelenlinse liebe ich es Energien tanzen zu spüren und Orte zu fühlen. Mich wundert es deshalb nicht, dass diese Mythos umworbene Stadt die Geburtsstätte meiner Seelenstupser wurde. Manchmal mag ich den Menschen in Karlsruhe etwas von meiner Berliner Mentalität abgeben. Wir sollten alle viel schneller ins Gespräch kommen; die Stille genießen können wir in Freundschaft dann später.« Gabriele Gratkowski
»Grötzingen du bist so schön, ein wundersamer lichtdurchfluteter Ort. Ich liebe dich und du liebst mich. So lass uns glücklich sein.« Guntram Prochaska
»Mir liegt es am Herzen, dass wir Menschen stärken und die Wirtschaft so ausrichten, dass sie dem Menschen dient und nicht umgekehrt. In Karlsruhe sehe ich die große Chance, Technologie und nachhaltiges Wirtschaften miteinander zu verbinden. Wenn wir füreinander arbeiten und gestalten können wir einen großen Unterschied machen und eine starke Inspiration sein.« Diana Stier
»Von der menschlichen Natur inspiriert, sind mir Themen wie ganzheitliche Gesundheit und Ernährung so wichtig. Deshalb lasse ich meine Energie in den FoodCircle Karlsruhe und auch in Coachings fließen, um Menschen auf den Weg zu einem neuen ganzheitlichen Bewusstsein zu begleiten.« Janine Schwienke