»Musik verbindet – und genau das begeistert mich an meiner Arbeit als Kantor an St. Bernhard.
Menschen für Musik, das Singen und die Orgel zu begeistern, gemeinsam zu musizieren und musikalische Geschichten aus vergangenen Zeiten immer wieder neu zum Leben zu erwecken.« Lucas Bastian
»Seit 2010 setze ich mein Kunstprojekt zum Thema “Authentizität” um. In meiner Aktionskunst arbeite ich unter anderem mit Endlospapier und diesem Begriff, der auch bei meinen anderen künstlerischen Ausdrucksformen im Fokus steht. Für mich persönlich ist “Authentizität” eine grundlegende Lebenshaltung und stellt das anhaltende “Sich-selbst-Überprüfen”, also eine fortlaufende Selbstreflexion, dar.« Laura Viviana Teichmann
»Songwriting an sich macht mir schon immer unglaublich viel Spaß, aber Lieder für Kinder zu schreiben ist wirklich das Allergrößte! Ich liebe es, dabei kreativ mit Sprache zu spielen und auf die Suche nach Themen zu gehen, die für Kinder in unserer heutigen Welt relevant sind. Mein größter Glücksmoment: Wenn Kinder auf Konzerten bei meiner Kinder-Stadthymne „Karlsruhe, ich hab dich lieb“ mitsingen!« Anica Abd-el-Ghani (alias Nica Neulich)

»Buddha hat gelehrt, dass die beste Methode, Frieden sowohl in uns wie auch in der Welt zu schaffen, die ist, andere wertzuschätzen, und er hat viele Methoden und Meditationen gelehrt, die uns helfen, das mit ganzem Herzen zu tun. Ich habe mein Leben dafür gewidmet, diese Anleitungen den Menschen hier in Karlsruhe und Umgebung zugänglich zu machen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Konfession oder Herkunft. Das ist mein Beitrag zum Weltfrieden.« Gel Kelsang Gogden
»Karlsruhe – eine Literaturstadt? Noch nicht ganz, aber ich arbeite jedenfalls daran mit! Zunächst einmal habe ich ihr ein literarisches Denkmal gesetzt: Mein Roman „Orlandos Fächer“ erzählt die Geschichte der Stadt seit ihrer Planung und Gründung. Man könnte also sagen, der Stadtgründer und ich haben den ersten Karlsruher erfunden, der unter dem Namen Orlando durch 300 Jahre spaziert. Dem literarischen Geist der Stadt kann man auch bei den alljährlichen Literaturtagen, in der Literarischen Gesellschaft, den vielen Bibliotheken und den leider nur noch wenigen Buchhandlungen begegnen. Suchen und besuchen Sie ihn!« Martina Bilke

»Während meines Architekturstudiums begann ich zu verstehen, welche weitreichenden Auswirkungen Planungsentscheidungen auf unsere Wahrnehmung von Räumen, Städten und der gesamten Welt haben. Ich lernte, dass die Art und Weise, wie wir Gebäude entwerfen und bauen, direkten Einfluss darauf hat, welche endlichen oder nachwachsenden Rohstoffe für die Materialherstellung benötigt werden und welche klimaschädlichen Treibhausgase dabei emittiert werden. In meiner Promotion beschäftige ich mich mit der zielgerichteten Reduktion von Treibhausgasemissionen im Bauwesen und mit zukunftsorientierten Entwurfsentscheidungen, die sich auf den Erhalt bestehender Materialien und Gebäude stützen. Ich bin stolz darauf, mit meiner Arbeit an der Veränderung von Maßstäben und Grenzen im Bauwesen mitwirken zu dürfen.« Elena Boerman
»Nachdem ich zum ersten Mal durch die Karlsruher Innenstadt gelaufen war, habe ich mich auf eine Bank gesetzt und geheult. Ich hatte die ganzen Jahre zuvor in Heidelberg gelebt, war total verliebt in diese Stadt – da war der Kontrast zu Karlsruhe einfach zu groß. Mein Mann Horst, der Grund für meinen Umzug nach Karlsruhe, war ganz entsetzt und meinte nur etwas hilflos, dass ich schon noch lernen würde, Karlsruhe zu lieben. Er hat Recht gehabt. Die Stadt ist mir ans Herz gewachsen; es schlägt vor allem für Grötzingen und seine (Kunst-) Geschichte, das historische Kirchenviertel mit dem Schloss Augustenburg und dem Atelierhaus, in dem ich lebe. Ich habe gelernt, Karlsruhe zu lieben – und es war gar nicht schwer.« Jutta Leyendecker
»Während meines Zeit bei der Bundeswehr hatten wir auch eine Übung mit den schottischen Gordon Highlanders mit ihren Pipes & Drums. Das war der Moment, in dem ich beschloss: Irgendwann spiele ich auch Dudelsack und trage so eine beeindruckende Uniform. Das war erheblich schwieriger als ich gehofft hatte, aber nach jahrelangen Bemühungen fand ich eine geeignete Pipeband. Durch intensives Üben war ich nach 7 Jahren soweit, mich in die Öffentlichkeit zu wagen. Mittlerweile spiele ich bei Hochzeiten, Geburtstagen, Firmenfeiern und auch Beerdigungen. Seit 2004 bin ich offizielles Mitglied im schottischen Clan MacKenzie und seit 2015 der Personal ClanPiper des ClanChiefs, des Earl of Cromartie. Und wie es sich für einen Schotten gehört, habe ich mir über die vielen Jahre eine ansehnliche Sammlung von derzeit ca. 250 erlesenen Single Malt Whiskies zugelegt.« Peter Kunz
»Seit über 20 Jahren führe ich gemeinsam mit meiner Frau Monika ein Fahrradgeschäft. Uns beiden liegt der persönliche Kontakt zu den Menschen besonders am Herzen – das direkte Gespräch und das Miteinander machen für uns den Unterschied.« Monika und Michael Klikar
»Seit Jahren schlägt mein Herz im Vorstand für unsere Pferde, Ziegen,Geflügel und Katzen. Jedes gewonnene Vertrauen bestätigt unsere Arbeit vor allem diesen Tieren ein Leben in Würde und Sicherheit zu schenken. Tierschutz braucht vor allem Ausdauer und eine starke Gemeinschaft. Ohne mein Vorstandsteam und all unsere Mitglieder, Helfer und Spender wäre diese Aufgabe nicht zu bewältigen.« Daniela Zechendorf-Hess
»Gemeinsam mit meinen Kunden denke ich über die Möglichkeiten einer besseren (Arbeits-)Welt nach. Dabei lasse ich mich durch die Ideen vieler großartiger Denker:innen inspirieren, die sich in meinem Bücherregal versammeln.« Gregor Kern
»Die Pappelallee bei Hohenwettersbach gehört zu meinen liebsten Fotomotiven. Die Allee, die heute leider nur noch eine Pappelreihe ist, habe ich bereits zu allen Jahres- und Tageszeiten und aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln fotografiert – und sogar in einem Kalender verewigt. Doch nicht nur die Landschaft hier oben in den Bergdörfern inspiriert mich. Auch viele andere schöne Orte in und um Karlsruhe hatte ich bereits vor der Kamera. Einige meiner Aufnahmen aus der Region sind in Büchern und Kalendern erschienen.« Klaus Eppele
»Ich bin erst Ende 2023 wegen der Familie nach Karlsruhe gezogen und habe hier ein echtes Zuhause gefunden. Und jetzt mache ich mich mit und im Klimabündnis Karlsruhe dafür stark, dass wir den nachfolgenden Generationen einen lebenswerten Ort hinterlassen.« Katharina Voss
»Ich habe gelernt, dass die tiefste Form von Stärke stille Zuversicht ist, die größte Form von Reichtum ein sinnerfülltes Leben und die höchste Berufung darin besteht, ein Leben zu führen, das anderen Hoffnung schenkt.« Stephen Egwu
»Der erste Satz unseres Grundgesetzes lautet: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Das ist einer der schönsten und stärksten Sätze, die wir kennen. Der Mensch steht im Mittelpunkt, egal welcher Nation, Hautfarbe oder Geschlecht. Das macht Demokratie aus. Das Bundesverfassungsgericht ist für uns der wichtigste Ort in Karlsruhe, denn hier wird unsere Demokratie geschützt. Damit das so bleibt, haben wir dort eine Mahnwache ins Leben gerufen: jeden Montag, um 5 vor 12 für 33 Minuten. Offen für alle, die sich für eine wehrhafte Demokratie engagieren wollen.« Ute und Klaus Heid
»Der Stadtgarten als Kernzelle des Karlsruher Zoologischen Stadtgartens ist ein wunderschöner Garten. 1823 wenige Jahre nach Inkraftsetzung der ersten badischen Verfassung auf ausdrücklichen Wunsch der Karlsruher Bürger als Bürgerpark gegründet, erhielt er 1967 zur BUGA sein heutiges Erscheinungsbild. So zeigt das Bild des Parks mit der Schwarzwaldhalle im Hintergrund – bei dieser Halle wurde immerhin weltweit zuallererst der Konstruktionstyp des zweiachsig gekrümmten Stahlbetonhängedachs gewagt – für mich, dass wir uns aktiv einbringen müssen unser Zusammenleben schöner zu gestalten und dass Mut die Voraussetzung für Zukunft ist.« Frank Steinbach

»Mir macht es großen Spaß, Menschen die Vergangenheit näher zu bringen. Die Vorbereitung einer historischen Ausstellung ist immer eine Entdeckungsreise: man stößt bei jedem Thema auf etwas Neues oder Überraschendes. Es ist schön, dieses in den Ausstellungen im Stadtmuseum und Pfinzgaumuseum weitergeben zu können und es den Besucherinnen und Besuchern zu ermöglichen, selbst Entdeckungen zu machen.« Ferdinand Leikam

»Unsere Alb sei Dank! Sie ist für uns Quelle unserer Inspirationen, einladende Möglichkeit zur Ruhe zu kommen und bringt uns immer neu in den Lebensfluss.« Ursula Niessen Ursprung, Gerhard Niessen

»Als Trickfilmerin und Illustratorin habe ich 2020 angefangen, meine Zeichnerei für die „gute Sache“ zu nutzen – ich habe bei den „Parents for Future“ das „Klimamonster“ entwickelt. Das fluffige liebe Monster zeigt Kindern und ihren Familien, wie viel Spaß nachhaltiges Handeln machen kann und klärt niederschwellig über Probleme und Lösungsmöglichkeiten auf. Regelmäßig veranstalte ich kreative Workshops mit Kindern, in denen wir das Thema Klima- und Artenschutz lösungsorientiert behandeln. Die Arbeit mit den Kindern ist super und macht Mut. Kinder sind sehr offen und haben ein tolles Gespür für Gerechtigkeit.« Franziska Poike

»In meinen kühnsten Träumen ist die westliche Seite des Zoos mit den alten dicken Platanen für alle frei zugänglich. Dort flanieren Menschen zu allen Tages- und Nachtzeiten, ziehen zwischen Bahnhof und Stadt hin und her, verweilen an lauen Sommerabenden in Liegestühlen, am Wasser und in den Wiesen. Wen es nach draußen zieht, ist dort auf den Beinen. Man verabredet sich oder läuft sich zufällig über den Weg – einfach weil sich hier im Herzen der Stadt viele Wege kreuzen und die Wirkung der Parkanlage mit den in den Himmel wachsenden Bäumen der eines Magneten gleicht. Und das Schönste: niemand zwingt einen zu konsumieren. Eine Oase, ein – kühlendes – Geschenk an die Stadtgesellschaft.« Sigrid Beutler