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Marcello Gallotti

»In Rom geboren und aufgewachsen bin ich 2013 nach Deutschland gekommen. Meine Leidenschaft ist das Kochen und in meinem BIO-fine-dining Restaurant, das ich mit meiner Frau führe, möchte ich mit Slow Food Menschen außergewöhnliche Geschmackserlebnisse bieten. Dabei sind mir Nachhaltigkeit und der „Tierschutz auf dem Teller“  sehr wichtig.« Marcello Gallotti

Inge Brünett

»“Ein Leben ohne Kuchen ist möglich, aber sinnlos!“, nach diesem Motto gestalte ich mein Leben jeden Tag. Im schönen Stadtteil Rüppurr fühle ich mich zu Hause, hier bin ich beruflich angekommen und glücklich mit meiner Familie. Es ist so ein symbadisches Eckle hier mit den tollen Nachbarn, Kunden und Gästen. Bleibt alle so wie ihr seid!« Inge Brünett

Stephan Weber

»Ich möchte in Karlsruhe Gott und den Menschen dienen, ihnen die Großzügigkeit Gottes nahe bringen durch die Lebensmittel-Ausgabe (betrifft den äußeren Mensch) und durch Gottes Wort im Angebot eines Kurz-Gottesdienstes (betrifft den inneren Menschen). Gott ist gut zu uns, gerade auch in der Zeit der Pandemie.« Stephan Weber

Frauke Helble

»Im Jahr 2000 bin ich von der Region Stuttgart aus beruflichen Gründen ins badische Karlsruhe gezogen. Immobilien sind schon immer meine Leidenschaft. Daher habe ich schnell die Stadt mit ihren wunderschönen Altbauten und der städtebaulichen Weiträumigkeit mit den vielen Grünflächen in mein Herz geschlossen. In meiner beruflichen Tätigkeit habe ich schon viele wunderschöne Ecken in Karlsruhe entdeckt und die Karlsruher in Ihrer Vielfältigkeit schätzen gelernt. Karlsruhe ist für mich ein großes Stück Lebensqualität. Es bietet für mich perfekte Arbeitsbedingungen durch einen sicheren und stabilen Immobilienmarkt. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich mit meiner Familie hier leben und hier arbeiten darf.« Frauke Helble

Ute Freiburger

»Lange habe ich mit meiner Geburts- und inzwischen HEIMATstadt Karlsruhe gerungen. Dass ich Karlsruhe als meine Heimat empfinde, besiegelte ich damit, daß ich mir auf dem Hauptfriedhof ein Ewigkeitsgrab gekauft habe und dort einen fertigen (!) selbstgeschaffenen Grabstein schon stehen habe. Und das, obwohl ich noch gut lebenslustig bin. Von Ausbildung und Berufung Künstlerin, habe ich über einen verschlungenen, auch leidvollen Lebensweg heute ein ganzes Stück zu mir selbst gefunden. Ich bin 57 Jahre alt und fühle mich inzwischen in Karlsruhe rundum zuhause. Karlsruhe ist groß genug, um kein Dorf zu sein, und überschaubar genug, daß einem doch vieles vertraut ist. Man trifft oft „zufällig“ Menschen, die man kennt, ist nicht alleine, und es gibt trotzdem immer wieder Plätze und Menschen und Möglichkeiten ganz neu zu entdecken.« Ute Freiburger

Clemens Lennermann

»Geboren und aufgewachsen bin ich in den sechziger Jahren in Karlsruhe. Nach meinem Abitur habe ich mich seit meinem Zivildienst, ab den Achtzigern beruflich mit und für Menschen mit Behinderungen engagiert. Nach einem Schlaganfall im Jahr 2010, den ich nur knapp überlebt habe, habe ich auf einen Schlag die Seiten gewechselt – ich bin nun selbst ein Mensch mit Behinderung – wegen einer Halbseitenlähmung auf den Rollstuhl angewiesen. Meine Frau Esther hat mich in der langen Zeit im Krankenhaus und der Reha-Klinik immer liebevoll begleitet und unterstützt und mich schließlich, obwohl ich ein Pflegefall bin, geheiratet. Gemeinsam mit ihr versuche ich so gut es geht, mein Leben mit Behinderung zu meistern und nie die Hoffnung zu verlieren. Jetzt aus meiner Perspektive als Betroffener heraus, kann ich mit Befriedigung feststellen, dass ich mich mein halbes Berufsleben lang für eine gute Sache engagiert habe: die umfassende Teilhabe am Leben in der Gesellschaft für Menschen mit Behinderung. Auch in meiner Freizeit lässt mich das Thema nicht los: Ich spiele Theater im inklusiven Theaterprojekt „Die Spinner!“ am Sandkorn-Theater.« Clemens Lennermann

Nadine Oberst

»Das Spannendste an der Innenarchitektur ist für mich die enorme Vielfalt der unterschiedlichen Projekte. Immer wieder begibt man sich auf neue Lernpfade, informiert sich umfassend zu einem zentralen Thema und versucht dieses in eine gestalterische Atmosphäre zu übersetzen. Bevorzugt bin ich im Bereich der Gastronomie tätig, dort kann ich mich designtechnisch am meisten austoben und die fantastischsten Szenen kreieren für die unterschiedlichsten Themengebiete. In Karlsruhe durften wir beispielsweise Hellers Tea°Bar sowie die neueste Filiale der Pâtisserie Ludwig gestalten und haben damit schon zwei unserer zahlreichen Lieblingsorte in meiner Heimatstadt selbst kreiert.« Nadine Oberst

Sarah Kiesecker

»Die Straßenbahnen, die immer noch auf ihren Schienen quietschen, wenn sie um die Ecke fahren. Ein Geräusch, dass mich für immer an Zuhause erinnert. Eine Stadt, nicht zu groß und nicht zu klein, in der man sich in der Masse verlieren kann, ohne in ihr unterzugehen. Eine Stadt, der noch ein wenig Kultur fehlt, in der sich aber gleichzeitig die Möglichkeit bietet, sie auch ein wenig selbst zu erschaffen.« Sarah Kiesecker

Mose

»1991 wurde ich bei einem kleinen Vorort von Ettlingen geboren. Schon in der Kindheit habe ich viel gezeichnet, vor allem Tiere und die Natur haben mich schon damals sehr fasziniert. Mitte der 2000er habe ich dann Graffiti Writing und die Sprühdose als Medium für mich entdeckt, Karlsruhe war zu dieser Zeit in der Szene recht aktiv, bekannt und eine große Inspiration. Die legalen Flächen entlang der Alb in der Günther- Klotzanlage oder am Messplatz waren damals mit großen Konzeptwänden bemalt, die sehr prägend waren. Heute male ich selber seit 15 Jahren unter dem Namen ‚MOSE‘ aktiv Graffiti in Karlsruhe und Umgebung. Danke auch an alle vom Team Combo, die einen über die Jahre viele Möglichkeiten wie die ExpoStation20/21 gegeben haben um seine Kreativität zu leben und zu zeigen. Grüße noch an alle Karlsruher Writerinnen und Writer die unsere Stadt weiter ein Stück bunter machen.« Mose

Andrea Gallotti

»Karlsruhe und ich
ein zufall. oder 
300 jahre 
das haben wir immer so gemacht
geht hier nicht. Zukunft 
gemeinsam
besser. von den menschen 
die hier
Leben« Andrea Gallotti

Andrea Kiesecker

»Ich lebe schon (fast) immer in Karlsruhe. Ich bin verliebt in Karlsruhe. Und ich vermisse Karlsruhe, wenn ich mal längere Zeit nicht da bin. Karlsruhe bietet überraschend viel mehr, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Dieser Ort ist für mich eine inspirierende Heimat. Lange habe ich in der Company meiner Tochter Sarah Kiesecker auf vielen Bühnen in Karlsruhe getanzt. Seit ich das nicht mehr mache, bietet mir Karlsruhe, speziell Durlach, die Möglichkeit, meine Leidenschaft als Bildhauerin auszuleben. Meine #tänzerinnenskulpturen finden ab und zu mal den Weg nach draußen und zeigen sich in Ausstellungen wie der Durlach-ART und diversen Events. Meine Begeisterung für Karlsruhe teile mit meinem Partner Harald Eichsteller und seinem Blick von Karlsruhe in die Welt.« Andrea Kiesecker

Harald Eichsteller

»Zirkel #5 war das Zentrum meines Universums, bis ich 19 war. Kindergarten in der Adlerstraße bei Schwester Merkuria, Hans-Thoma-Grundschule in der Kreuzstraße, Kantgymnasium in der Englerstraße, Konfirmation in der Stadtkirche, Klavierunterricht in der Mathystraße, Stadtjugend in der Moltkestraße alles im Radius von weniger als 5 km. Und dann zog es mich in die Welt – Paris, New York, Chicago, Lyon, Zürich, Berlin, Koblenz und viele andere Städte in Deutschland und Europa. Nach 25 Jahren in Köln und seit 2003 als Professor an der Hochschule der Medien in Stuttgart bin ich nun zurück in Karlsruhe, wo ich bei meiner neuen Partnerin in der großartigen Altstadt von Durlach in ihrem Künstleratelier ein neues Zuhause gefunden habe. Hier schreibe ich meine Fachpublikationen und Bücher, bin durch die kreative Umgebung inspiriert, am iPad Pro die Illustrationen dazu zu zeichnen und halte über ZOOM Vorlesungen und Vorträge, die von Karlsruhe aus in die ganze Welt gehen.« Harald Eichsteller

Baske ToBeTrue

»1975 in Karlsruhe geboren und aufgewachsen trägt mich die Passion zu Graffiti Style-Writing seit Ende der 80er Jahre. Ich durfte meine Schriftzüge, Bilder auf der ganzen Welt malen und dabei auch viele Kulturen kennen lernen. Das dabei gewonnene Know How gebe ich gerne weiter. Insbesondere im Combo Hip Hop Kulturzentrum Karlsruhe, welches ich 2005 mitgegründet und aufgebaut habe.« Baske ToBeTrue

Annika Fricke

»Wir erleben so viel Beschleunigung und starken Leistungsdruck. Ich denke, es ist wichtig, sich wieder mehr auf das zu konzentrieren, was einem im Leben wirklich wichtig ist. Das bedeutet für mich: ich möchte meine Verbundenheit mit der Natur vertiefen. Denn ohne die Natur, ohne das Netz des Lebens, würde und wird es uns nicht geben. Wir sind ein Teil dieser Welt. Daher kann jede und jeder kann dazu beitragen, sie zum positiven zu verändern. Viele Kraftquellen für mein persönliches Engagement finde ich in der Natur. Ich bin gerne draußen, weite den Blick, gehe spazieren, sammle Blumen oder höre dem Blätterrauschen zu.« Annika Fricke

Ingo Wagner

»Vom Niederrhein kommend habe ich in Karlsruhe eine renommierte Universität vorgefunden. Dort konnte ich das Labor „MINT in Bewegung“ gründen, in dem Schulklassen Themen der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik interdisziplinär im Zusammenhang mit Bewegung, Körper und Sport erleben. Durch den Laborbesuch wird einerseits MINT-Wissen anhand sportlicher Bewegungen anschaulich thematisiert, andererseits werden Impulse gesetzt, um traditionelle Denkweisen in den MINT-Fächern um neue Perspektiven zu erweitern. Denn in unserer modernen Gesellschaft wird zur Lösung komplexer Herausforderungen oftmals ein fachübergreifendes, vernetztes Denken benötigt.« Ingo Wagner

George Kleinert

»Lehrer aus Berufung / Musik- & Filmemacher aus Leidenschaft / ein guter Mensch sein aus hoffnungsvoller Zuversicht. Darüber hinaus wünsche ich allen alles Gute, jetzt und in Ewigkeit. Amen.« George Kleinert

Tom Boller

»1996 bin ich für eine einjährige Fortbildung von Wiesbaden nach Karlsruhe gekommen – ein längerer Aufenthalt war nicht unbedingt geplant; erst habe ich in einer WG in der Südweststadt gewohnt, dann bin ich 1998 in eine WG in die Südstadt gezogen, da wohne ich immer noch. Ich hatte damals schnell eine Band gefunden, war mehr oder weniger sofort in der Karlsruher Kulturszene gelandet. 2007 habe ich das KOHI am Werderplatz mitgegründet und seit 2016 betreibe ich das tom boller Ladenatelier, ebenfalls am Werderplatz, biete Zeichenkurse und Auftragszeichnungen an; außerdem wohne ich da auch gerade um die Ecke. Was hier in dieser Stadt kulturell geboten wird, ist wirklich beachtlich. Ich fühle mich sehr wohl in KA und werde hier wahrscheinlich alt werden, falls ich alt werde.« Tom Boller

Dieter Franke

»War mal weg. Und nach 13 Jahren „Städtetour“ durch Deutschland wieder zurück in Karlsruhe. Früher war mir Karlsruhe zu dörflich. Inzwischen hat sich Karlsruhe zu einer lebenswerten Stadt mit vielen Möglichkeiten entwickelt. Kunst, Kultur und Szene haben hier eine Heimat gefunden. Leider ist die Stadt gerade bemüht die Nester für Maler, Musiker und andere Künstler heimlich, still und leise abzubauen. Alternativen: nicht eingeplant. Froh sein kann derjenige, der wie ich, noch ein bezahlbares Atelier zum Arbeiten hat.« Dieter Franke

Heinz Jura

»Mitte der Neunziger Jahre bin ich aus München nach Karlsruhe gekommen. Seitdem hat sich Karlsruhe sehr verändert. Die Stadt ist lebendig, mit vielen schönen und interessanten Vierteln. Die ganze Innenstadt erneuert sich gerade. Die Veränderungen sind enorm. Es ist eine spannende Zeit in der Stadt. Das gefällt mir. Karlsruhe ist lebenswert, und es macht mir Spaß, hier als Designberater für Startups zu tätig zu sein. Wenn ich eine kreative Pause benötige, suche ich neue Ecken, wie zum Beispiel das ehemalige amerikanische Viertel. Es gibt in Karlsruhe immer etwas zu entdecken. Heute genieße ich die aufregende Unaufgeregtheit der Stadt.« Heinz Jura

Stefanie Bohn

»Seit 2016 »behandle« ich in meiner »Klinik« Kuscheltiere, die ramponiert oder beschädigt worden sind. Angefangen habe ich 2003 mit verschiedenen handgefertigten Unikaten in Miniatur wie zum Beispiel Mäuse, Schweine Teddys und Hasen. Ich habe immer wieder Kuscheltiere für Freunde repariert. Nachdem ich 2016 auf Facebook einen meiner Patienten öffentlich vorgestellt hatte, bekam ich sehr viele Anfragen aus ganz Deutschland – und auch anderen Ländern. Nebenher führe ich kreative Veranstaltungen für Kinder durch, wie zum Beispiel einen Kuscheltier-Workshop. Wenn ich dann die leuchtenden Augen der Kinder sehr, freue ich mich sehr.« Stefanie Bohn