»Geboren in Karlsruhe. Aufgewachsen im Landkreis Karlsruhe. Nach diversen Umzügen kehre ich hierhin zurück. Hier fühle ich mich zuhause und angekommen. Bereichernde Begegnungen und Momente genieße ich – hier. Mich begeistert die Natur, sie überrascht mich immer wieder neu. Eine Wonne ist die Zeit mit meiner Familie und den Freunden. Ich bin dankbar.« Ina-Maria Gromer
»Wir stammen aus einem anderen Land und als meine Frau, mein Sohn und ich nach Karlsruhe gekommen sind, haben wir nicht gewusst ob wir hier bleiben werden. Unsere Koffer blieben lange nur zum Teil ausgepackt. Es ist uns aber gelungen, dass Karlsruhe unser Zuhause geworden ist. Das war nur deswegen möglich, weil wir hier viele Menschen gefunden haben, welche uns ähnlich sind, Menschen für welche gegenseitige Wertschätzung, gegenseitiges Geben und Nehmen und manchmal nur Geben wichtig und selbstverständlich sind.« Darko Katic
»1982 geboren und aufgewachsen in Rüppurr, Künstler, Fotograf, Stone Balancing Artist, Fahrrad-Freak (sie nennen mich Don Velo ?), Lebenskünstler, Freigeist!« Rouven Dehm
»Viele Jahre als Flugkapitän haben mir eines gezeigt: Heimat ist da, wo es im Bauch kribbelt, wenn man in der Ferne dran denkt. Als Rüppurrer Kind, aufgewachsen in einer an Abenteuern reichen Gegend, viel draußen gespielt und viel gelernt, bin ich nach Abstechern im Saarland, Bremen und den USA wieder dorthin zurück, wo meine Wurzeln sind. Heute lebe ich im Bergdorf Stupferich — draußen und der Stadt doch so nah. Wir können uns glücklich schätzen, in so einer schönen Gegend Deutschlands zu leben.« Wolfgang Nitzschke
»Umarme das Leben.« Eckhard Brock
»Ich war schon immer in und um Karlsruhe, auch nachts. Viele Nächte habe ich als DJ durchgemacht und dabei so viele Charakterköpfe kennengelernt, die mich geprägt haben. Musik bleibt mein Lebenselixier. Ich habe in der Südweststadt, der Innenstadt-Ost, der Südstadt, in Adelaide, der Oststadt und wieder in der Südstadt gewohnt – die wird immer mein Lieblingsstadtteil bleiben, weil das Leben dort vibriert. Nun genieße ich es, jeden Morgen von Weingarten mit meinem E-Bike ins Stadtmedienzentrum düsen zu dürfen. Menschen zu helfen, die Potentiale der Digitalität zu heben ist mein Ziel, in Schulen und drum herum – Ermöglicher sein.« Jan Hambsch

»Privat bin ich ja eher ganz auf dem Land zuhause, wo ich auch mit meiner Familie wohne. In Karlsruhe zu arbeiten, finde ich als Diakon allerdings sehr spannend. Gerade in der Stadt sind die kirchlichen Abbrüche viel deutlicher wahrzunehmen. Wir verlieren als Kirche immer mehr an gesellschaftlicher Relevanz. Das ist einerseits schmerzhaft, zwingt uns allerdings auch zur Konzentration und Innovation. Ich habe nun hier die wunderbare Aufgabe, ein Coworking Space unter dem Dach der evangelischen Kirche in Karlsruhe zu betreiben. Mit dem „Kairos13“ sind wir zentral in der Nähe des Marktplatzes und bringen Menschen zusammen, die innovativ in einem ganz weit gefassten kirchlichen Wertekosmos (Nachhaltigkeit, Soziale Verantwortung, etc.) arbeiten. Es begeistert mich, dadurch so viele interessante Menschen und Projekte kennen lernen und begleiten zu dürfen!« Daniel Paulus
»Geboren in Sydney, aufgewachsen in Canberra, durch die Welt gereist und schließlich in Karlsruhe gelandet, bin ich endlich angekommen. Als Englischtrainer für Unternehmen schätze ich die vielen Gelegenheiten, die ich im Laufe der Jahre hatte, mit vielen interessanten Menschen zu arbeiten. Das hat mir einen tiefen Einblick in die vielfältige Geschäftskultur in Karlsruhe ermöglicht. Meine große Leidenschaft ist die Musik. Als Mitbegründer und Mitglied der Karlsruher Band „The Curbside Prophets“ kann ich es kaum erwarten, bald wieder die Bühne zu erklimmen und mit meinen Bandkollegen die Stadt zu unterhalten. Ich bewundere noch heute, wie eine so schöne, kleine Stadt so große Spuren in Deutschland und in der Welt hinterlassen kann. Von MINT bis zum kulturellen Leben ist Karlsruhe für mich eine Weltstadt mit großer Zukunft, die ich mit Stolz „Heimat“ nenne.« Daniel Nicol
»Vor 25 Jahren bin ich mit meiner Familie in das wunderschöne Malerdorf Grötzingen gezogen und haben hier mit grosser Freude einen Kindergarten geleitet. Irgendwann wollte ich noch einmal etwas Neues anfangen und bin meiner zweiten großen Leidenschaft nachgegangen: Der Gesundheit und Kosmetik. Ich habe mein eigenes individuelles Kosmetikstudio – Hautnah. Ich bin gerne mit Menschen zusammen und habe große Freude dabei, Dinge zu bewegen und neue Ziele zu erreichen. Deshalb engagiere ich mich bei den Unternehmerfrauen im Handwerk und Mittelstand als erste Vorsitzende. Ich möchte Frauen vernetzen, sie dazu motivieren sich gegenseitig zu unterstützen und in den Dingen zu stärken, die sie lieben.« Susanne Orthey
»Der erste Schritt ist die Wahrnehmung – weitere Schritte folgen. Das Spontane, nicht Kalkulierbare ist es, was mich fasziniert. Wie ein Spielkind lasse ich mich überraschen, nehme wahr. Ein Wechselspiel zwischen Intuition und Ratio beginnt. Künstlerische Fotografie vermag unsichtbare Dinge zu vermitteln. Bildelemente werden aus dem täglichen Dasein herausgelöst. In unserer Zeit der unzähligen Ablenkungen konzentriere ich mich in meinen Arbeiten auf Entschleunigung, Raum geben, Ruhe ausstrahlen. Hierbei lenke ich den Blick des Betrachters durch Reduzierung, setze den Fokus auf das subjektiv Wesentliche. Im besten Fall sprechen Bild und Betrachter eine ähnliche Sprache. Neben der Reduktion ist die Empathie für mich ein wesentlicher Schlüssel. Wenn es gelingt, sich ganz hineinzugeben in den Moment, sich einzulassen auf den Menschen, die Natur, den Raum der uns umgibt, dann können Bilder Emotionen wecken, Geschichten erzählen.« Astrid Hansen
»Das Theater ist eine Insel der Emotionen in einer Welt, die immer kälter wird.« Ulrich Peters
»Als Malerin sehe ich die Welt in Bildern und Mensch und Energie sind meine Themen. In jungen Jahren bin ich ausgezogen um die Welt zu erkunden. Über verschiedene Städte in Spanien haben mich meine Wege nach München, Stuttgart und schlussendlich wieder nach Karlsruhe in meine Heimatstadt geführt. Der Kreis schließt sich. Hier bin ich im wunderschönen Ortsteil Durlach ansässig, in dem ich in meinem Atelier an meinen Werken arbeite. Oft gehe ich ins „Dorf“ wie ich gerne sage einen Kaffee trinken und erfreue mich an der kuschligen und wohligen Ausstrahlung Durlachs.« Kerstin Siech
»Das Schicksal hat mir ein Atelier in einem Karlsruher Hinterhof zugedacht – ruhig und mit einem Gärtchen – eine kleine Idylle. Dort entstehen meine Arbeiten: Bilder – Graphiken – Holzskulpturen – Holzdrucke. Die Resultate sind fertige Werke. Die analogen Arbeiten können weiterentwickelt werden zu Ideen für öffentliche Räume. Mein Hauptanliegen wäre: Mit Kunst – im Kleinen wie im Großen – mehr Überraschung, mehr Freude und mehr Lust in unsere Stadt zu bringen. Karlsruhe fehlt es an besonderen Zeichen, die das Ambiente angenehm machen könnten. Dazu würde ich gerne einen Beitrag leisten. Vorschläge gibt es genug. Für die Realisierung einer Arbeit als Objekt an einem bestimmten Ort im passenden Material – einer Idee für eine Straßendekoration oder einer Figur in einem Park – bedarf es der Kooperation mit einem oder mehreren Partnern, die eine attraktive Umwelt in ihrer Nähe und in der Stadt mit gestalten und sich für Technik und Finanzierung einsetzen wollen: Dafür möchte ich werben: Mehr Schönheit in unsere Stadt!« Annette Ziegler
»Notruf aus dem Hinterzimmer der Geschichte. Seit 2011 beschäftige ich mich als Designer mit dem Thema »Erneuerung« und in dem Zusammenhang auch mit Karl Drais. Ab 2016 haben Martin Hauge und ich gemeinsam dafür gesorgt, dass die Figur von Karl Drais nicht als deutsche Karteileiche verstaubt. 2017 — zum 200 Jahre Fahrrad-Jubiläum — haben wir einen Film (Urknall der Mobilität ) produziert, der heute auf unserem YouTube Kanal zu sehen ist. Seit Ende 2021 wirbt Baden-Württemberg plakativ mit Erneuerung. Es ist daher an der Zeit, die Figur Karl Drais in Bezug auf Erneuerung aufzuarbeiten. Seit Jahren haben wir Drehbuchideen entwickelt, um die Geschichte der Laufmaschine als europäische Erfolgsgeschichte zu erzählen. Nach dem Ende des Drais-Museums wollen wir die englische Filmwirtschaft für einen Drais-Spielfilm gewinnen. Daher ein Notruf aus der aus dem Hinterzimmer der Geschichte.« Michael Weiler
»Ich bin in Karlsruhe geboren, aufgewachsen und ganz fest verwurzelt. Wenn ich in meinem Stadtteil Beiertheim, oder in der Stadt unterwegs bin, treffe ich fast immer jemanden. Für ein kleines Schwätzle ist immer Zeit. Das ist mein KA-Feeling – ich liebe meine Stadt! In meiner Familie kommt man an der Musik nicht vorbei. Ich würde sagen, ich bin „infiziert“. Und so trifft man mich in meiner freien Zeit meistens mit meinem Fagott an. Ich liebe es vom schönsten Instrument „ever“ zu erzählen. Auch musiziere ich in den unterschiedlichsten Ensembles zu allen möglichen Anlässen, am liebsten kammermusikalisch, aber auch bis zum großen Orchester. So lernte und lerne ich viele Karlsruher und Karlsruherinnen kennen, die auch „infiziert“ sind. In der Musikwelt trifft man sich immer wieder. Ja und immer wieder ist es etwas besonderes für mich, in einem Gottesdienst zu musizieren. Frei nach Augustinus: Wer musiziert, betet doppelt. Mit Musik Freude zu bereiten, ist etwas ganz wunderbares und erfüllendes. Ich freue mich ganz besonders, wenn ich in der Musik Menschen zusammen bringen kann und diese auch immer wieder „ja“ zum Mitmachen sagen. Hoffentlich ist hier bald wieder mehr möglich! Es ist (m)eine unglaubliche Energie-und Kraftquelle – „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“« Marga Muselewski
»Ich bin in Karlsruhe geboren und aufgewachsen, also ein Karlsruher Junge. Schon sehr früh habe ich mich mit dem Thema Wein und Genuss „in der Praxis“ intensiv beschäftigt. 2007 habe ich mit dann mit diesem Thema selbständig gemacht. Meine Leidenschaft ist es, besondere Weine und Genüsse zu entdecken und die Menschen zum Genuss zu verführen.« Ralf Spiegel
»Als ich 1993 wissen wollte, was von meinen 2 Semestern Vorlesung in Kunststoffkunde denn so in den Köpfen der Zuhörenden hängen bleibt, dachte ich mir die einfache Methode der Vorher-Nachher-Wissensabfrage anhand von 12 Prüfungsfragen aus. Das Ergebnis war derart niederschmetternd, dass ich geistig einknickte: der Wissenszuwachs betrug nur 13%. Dies war die Geburtsstunde von TheoPrax. Zusammen mit D. Krause und anfänglich auch B. Hefer entwickelten wir einen motivierenden Methodenmix mit Projektarbeiten an Firmenthemen im Angebots-Auftragsverhältnis. Die Lernwirksamkeit verdoppelte sich. Als Folge der Projektarbeiten brauchten wir eine Jugendwerkstatt, in der die erforderlichen Prototypen gebaut werden konnten. Und da stehe ich 30 Jahre später in der Schreinerei unserer Offenen Jugendwerkstatt Karlsruhe e.V.« Peter Eyerer
»Seit rund 45 Jahren lebe ich im schönen Karlsruhe. Meine Familie und ich sind begeistert von den vielen grünen Lungen in der Stadt. Mit dem Fahrrad lässt sich auch Nordschwarzwald, Elsass und Pfalz gut erreichen und genießen. Ein Hobby von mir ist Apfelsaft mit einer kleinen Maschine aus den 60er Jahren selbst herstellen. Da machen neben den eigenen Kindern und Enkeln auch befreundete Familien mit, so dass an einem Tag bis zu 300 Liter frischer Apfelsaft gepresst und verteilt wird. Zu diesem „Fest“ sind auch Nachbarn eingeladen, um die Herstellung mitzuerleben und den Saft ganz frisch zu testen. In unserem Keller wird dann ein Edelstahlfass mit Saft gefüllt, auf 80 Grad erhitzt und damit für ein Jahr haltbar gemacht. Die Äpfel stammen aus einer Baumreihe des Obstbauvereins „Heidelburg“ im Neureuter Tiefgestade. Auch dies eine grüne Oase, die herrlich entspannt und Urlaubsgefühle aufkommen lässt.« Johannes Häfele
»1965 geboren und aufgewachsen im Ruhrgebiet, bin ich 1992 nach Karlsruhe gekommen. Seit 1994 selbständig in Karlsruhe mit dem Verkauf von Schweißmaschinen und Zubehör, schätze ich die Stadt in ihrer Größe. Nicht zu klein und nicht zu groß. Die Nähe in viele Teile Europas ist für mich Lebensfreude pur. Gerne genieße ich die vielen internationalen Einflüsse und fühle mich hier einfach nur Wohl und Zuhause.« Andreas Baumeister
»Ich bin 1983 aus Berlin kommend in Karlsruhe gelandet – der Liebe wegen. Nach nochmaligem Berlin-Intermezzo zog ich 1987 „endgültig“ hierher in die Provinz, um (m)einen seit nun 33 Jahren existierenden Fahrradladen zu gründen. Sehr gute Startbedingungen im gerade entstandenen Gewerbehof, „im Reservat“, haben mir das sehr erleichtert. Dafür bin ich dankbar; auch die Rheinauen und besonders den Schwarzwald mag ich sehr. Ab 2014 begann ich mich für den Mann zu interessieren – nein, zu begeistern – dessen Erfindung ich seit mittlerweile 54 Jahren fast täglich benutze, auf der ich jahrelang gearbeitet habe und mit der ich meinen Lebensunterhalt bestreite. Aber eine konkrete Geschichtsblindheit bei einigen Vertretern dieser Stadt, sowie die tiefsitzende, fast bösartige Ignoranz diesem Mann gegenüber macht mich bis heute zornig. Trotzdem werde ich meinen letzten Jahren hier versuchen etwas Gutes zu hinterlassen. Auch nach dieser langen Zeit in Karlsruhe bleibt Bielefeld meine Heimat.« Martin Hauge