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Kosta Sariyannis

»Geboren und aufgewachsen in Bühl mit griechischen Wurzeln, habe ich sehr früh meine Leidenschaft zum Karatesport entdeckt. Ab diesem Zeitpunkt dreht sich alles bei mir um den Sport! Meine sportlichen Erfolge habe ich meiner Trainerin und meinen Trainingspartnern aus Karlsruhe mit zu verdanken. Mittlerweile ist hier in Karlsruhe mein zu Hause. Hier tanke ich Kraft und Energie und habe meinen Frieden und die Liebe gefunden.« Kosta Sariyannis

Monika Roth und Wolfgang Neber-Roth

»Seit fast 22 Jahren leben wir als Familie in Karlsruhe, und wir genießen es, ohne eigenes Auto auszukommen. Fast alle Wege in der Stadt legen wir mit dem Fahrrad zurück, in unserer Garage befinden sich neben dem Tandem auch ein Lastenanhänger, Mountainbikes, ein E-Bike und pro Familienmitglied mindestens ein funktionstüchtiges Fahrrad. Wir sind also flexibel! Die Infrastruktur für Fahrradfahrer*innen hat sich deutlich verbessert in unserer Stadt – wir sehen aber noch viel Luft nach oben.« Monika Roth und Wolfgang Neber-Roth

Wolfgang Vögele

»Als ich aus Karlsruhe wegzog, war ich neunzehn Jahre alt und fand die Stadt langweilig und altbacken. Als wir, nach Jahren in Hannover und Berlin, 2006 zurückkamen, war ich doppelt so alt, und ich fand, Karlsruhe hatte sich gewandelt, mit interessanten Plätzen und Parks, Theatern, Kinos, spannenden Menschen. Der Schwarzwald, die Pfalz und das Elsaß in der Nähe. Jetzt haben zwei meiner drei Kinder Karlsruhe verlassen und studieren anderswo. Vieles Schöne erkennt man erst, wenn man erwachsen geworden ist.« Wolfgang Vögele

Thavakumar Maniam

»Nach meiner Flucht aus Sri Lanka habe ich über viele Umwege den Weg nach Karlsruhe gefunden. Ich habe hier mein berufliches sowie persönliches Glück gefunden und bin froh Karlsruhe meine Heimat zu nennen. Ich mache mit großer Leidenschaft als italienischsprechender Tamile italienisches Eis und verwöhne die Karlsruher mit diesen fröstlichen Kreationen, die bundesweit vom Feinschmecker prämiert wurden. Das macht mich sehr zufrieden und stolz, dass ich meinen Weg „vom Tellerwäscher zum Gelatiere“ gemeistert habe und ich hier in Karlsruhe gut aufgenommen wurde.« Thavakumar Maniam

Jan-Paul Herr

»Vom hessischen Land in die badische Metropole; Karlsruhe ist definitiv ein Ort, wo man wurzeln und sich wohlfühlen kann. Hier habe ich meine Frau geheiratet, hier wächst unser Sohn auf. Wir leben in der Oststadt und genießen besonders die Nähe zum Hardtwald. Meine Leidenschaft zum Fußball kann ich quasi um die Ecke noch regelmäßig in der Kreisklasse (beim DJK Ost) ausleben. Ich arbeite im CVJM, dem Christlichen Verein Junger Menschen, und investiere in die unterschiedlichsten Angebote für Kinder und Jugendliche. Besonders für Glauben, Kirche und Gesellschaft ist mir wichtig, dass man nicht bei angestaubten Traditionen und Ansichten stehenbleibt, sondern mutig, neu und innovativ nach vorne denkt.« Jan-Paul Herr

Matthias Reinschmidt

»Seit meiner Kindheit bin ich mit dem Zoologischen Stadtgarten in Karlsruhe verbunden, waren es zunächst die Familienausflüge und das Karpfenfüttern bei der Gondolettafahrt, schloss sich noch vor meinem Studium ein halbjähriges Praktikum im Tierpflegebereich an. Auch meine Diplomarbeit über Papageien realisierte ich im Zoo Karlsruhe. Der berufliche Weg führte mich fast fünfzehn Jahre auf die Kanareninsel Teneriffa in den Loro Parque, bevor ich 2015 als Direktor in den Zoo Karlsruhe, meinen liebenswerten Heimatzoo zurückkehrte. Diese wunderbare Einrichtung nun als Artenschutzzentrum für bedrohte Tierarten in die Zukunft zu führen und dabei die Menschen für den Erhalt unserer Tierwelt zu sensibilisieren und interessieren, sehe ich als meine Hauptaufgabe.« Matthias Reinschmidt

Andy Vetter

»In Karlsruhe geboren und aufgewachsen. Eine Weile unterwegs gewesen. Heute lebe ich gerne wieder hier mit meiner Familie. Durch lange Spaziergänge mit Hund und Kamera hat sich ein neuer Blick auf „meine Stadt“ entwickelt. Als Streetfotograf erlebe ich überraschende Kontakte mit Menschen und Orten. Mal zieht es mich in geschäftiges Treiben und bunte Vielfalt, mal an verlassene Orte. Diese entwickeln oft erst auf den zweiten Blick ihren Charme, bekommen eine Seele. Mit meinen Fotos gebe ich Szenen und Orten einen Platz in meinem Herzen. So wächst und entsteht ein „neues“ Karlsruhe in mir.« Andy Vetter

Birgit Arnold

»Als eingeborene, tierliebende Karlsruherin schätze ich in Rüppurr die Verbindung von Stadt- und Landleben. Meine Vision: die Welt durch Achtsamkeit mit Tieren – insbesondere Schafen – ein Stückchen besser zu machen. Schafe sorgen gut für sich, machen oft Pause, leben im Hier und Jetzt, bewerten nicht und halten zusammen. Wir Menschen können viel von ihnen lernen.« Birgit Arnold

Christine Lobitz

»Was macht mich aus? Was macht mich glücklich? Wovon lebe ich? Wovon träume ich? Die Liebe zu den Menschen, die Begegnung mit dem Müllmann, dem Porschefahrer, die verschiedenen Bildungsschichten. Ich liebe die Vielfalt der Kulturen in Karlsruhe, im CVJM, auf der Straße, beim Bäcker, in Kunst und Theater. Das sind wertvolle Begegnungen. Ich mag spontane Überraschungen, Neues, Fremdes, interessantes asiatisches Essen, Kinder, Sport und Bewegung. All das macht mich glücklich. Und all das macht mich zu einem Menschen. Das macht mich auch unglücklich und traurig: technische und politische Entwicklungen, Hass, Neid, Unterdrücktheit. Die Liebe zu den Menschen bleibt. Und am liebsten bin ich draußen in der Natur.« Christine Lobitz

Andreas Schaaf

»Auf meiner Reise von der Pfalz quer durch Deutschland und der Schweiz, bin ich eher zufällig in Durlach gestrandet. Karlsruhe ist für mich geografisch die perfekte Mitte zwischen Heimat und Ferne. Als Physiotherapeut und CrossFit-Trainer gebe ich den Menschen Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit – somit ein Stück Gesundheit, sprich Lebensqualität zurück. Das tue ich jeden Tag mit absoluter Leidenschaft.« Andreas Schaaf

Maximilian Stoller

»Als Offenburger Landei bin ich 2005 nach Karlsruhe zum Zweitstudium gekommen und irgendwie hängen geblieben. Karlsruhe war keine Liebe auf den ersten Blick. Karlsruhe ist keine Modeerscheinung – Mode kommt hier ohnehin erst langsamer an – aber genau darin liegt die Stärke dieser Stadt: Sie erscheint mir pragmatisch, rational, ruhig. Der Name „KarlsRUHE“ fordert es schon ein. Für mein ansonsten schnelllebiges Leben ist das gut. Die Stadt zwingt mich immer wieder inne zu halten, was ich von mir aus wohl nicht täte. Als Medienpädagoge und Lehrer genieße ich außerdem das Netzwerk, welches ich mir hier seit meinem Studium aufgespannt habe. Ohne dieses Netzwerk wäre es nicht möglich gewesen, die Realschule am Rennbuckel als Vorreiterschule für Mobiles Lernen mit iPads zu entwickeln. Unsere Fortbildungen und Veranstaltungen rund um das Thema „Lernen mit Tablets“ lassen mich viel in Deutschland und Europa rumkommen. Somit wurde Karlsruhe beruflich zum Trampolin. Es katapultiert mich in die Digitale Welt und federt mich immer wieder ruhig ab. Hier habe ich beruflich und privat viele Freiräume und Gestaltungsmöglichkeiten ohne dabei abzuheben!« Maximilian Stoller

Jürgen Cammisar

»Ich bin ein Karlsruher Bub. Aufgewachsen im Idyll zwischen Weiherwald, Oberwald und Rüppurrer Bad verbrachte ich eine abenteuerreiche Kindheit zwischen Stadt und Ländlichkeit. Nach ausgedehnten Reisen, langen Jahren in fremder Ferne schätze ich heute besonders das Glück, dass Karlsruhe zumeist im Abseits großer Geschichte vor sich hin blüht. Statt Schwerindustrie und verseuchter Brachen überall herrliches Grün mit wunderbaren Radwegen. Doch ganz ohne einen Hauch Langeweile ist das Paradies nicht zu haben.« Jürgen Cammisar

Peter Schuler

»Was soll man sagen? Am Gutenbergplatz in Karlsruhe ein Musikgeschäft inklusive Musikschule zu eröffnen, war 1974 für mich ein großes Ding. Die Leidenschaft zu Musik hört niemals auf, auch wenn man älter wird, und so habe ich mich entschlossen, vor einigen Jahren ein ganz neues Instrument für mich zu erlernen. Das Bandoneon, das unlogischste Instrument der Welt, ist auch für einen Profi eine große Herausforderung und braucht sehr viel Übung. Jeden Tag spiele ich einige Stunden und genieße dabei das wunderbare Ambiente der Weststadt in Karlsruhe. Noch einmal als Berufsmusiker mit dem Bandoneon in unserem Trio auf der Bühne zu stehen, ist ein großes Geschenk.« Peter Schuler

Thomas Greß

»Ich bin nicht nur ein eingeborener, sondern auch ein überzeugter Karlsruher und fühle mich des badischen Liberalismus verpflichtet. Älter an Jahren, aber immer noch jung genug, um ein paar Grillen im Kopf zu haben. Sei es meiner Segel- oder Motorradlust zu frönen und sich Neugier zu erhalten, Pläne für die Zukunft zu schmieden und versuchen, diese auch umzusetzen. Kurz – Karlsruhe ist meine Stadt, meine Heimat, in der ich all das Lebenswerte finde und genießen kann. Einfach symbadisch!« Thomas Greß

Markus Schneider

»In Karlsruhe geboren bin ich nach dem Studium gerne wieder zurückgekommen und der Stadt und den Menschen bis heute gerne treu geblieben. Allerdings verbindet mich die Liebe auch mit dem Schwabenland und es ist immer wieder Nachdenkens wert, warum das Schwaben-Baden Thema aus schwäbischer Sicht nicht die Bedeutung hat.« Markus Schneider

Hans-Peter Schwind

»Als geborener Karlsruher bin ich Karlsruhe immer treu geblieben. Selbst eine berufliche Versetzung ins Schwabenländle konnte ich nach kurzer Zeit rückgängig machen, um mich hier wieder wohl zu fühlen. In Schwaben liebe ich einen Autobauer mit sportlichen Genen und das Autobahnschild Richtung Karlsruhe. Insgesamt verbindet mich hier der urbane Lebensstil mit den vielen grünen Lungen der Stadt.« Hans-Peter Schwind

Martina Kistner-Bayne

»Kunst begleitet mich schon mein ganzes Leben. Sie ist meine Leidenschaft. In der Schule hatte ich Kunst als Leistungsfach belegt. Eigentlich wollte ich Maskenbildnerin werden. Wie das Leben so spielt bin ich dann im Galeriebetrieb gelandet. Schon früh habe ich selbst angefangen Kunst zu kaufen. Ich kann mich noch genau daran erinnern wie aufgeregt ich war als ich den Scheck für mein erstes Kunstwerk ausgestellt habe. Die Summe war höher als mein damaliger Monatsverdienst. Es war eine Gouache von Elvira Bach. Ich lebe mit der Kunst, sie umgibt mich täglich. Zuhause mit unserer Sammlung und in der Majolika als Leiterin Kunst. Kunst bereichert mein Leben.« Martina Kistner-Bayne

Mutfried Hartmann

»Seit 2010 pendle ich von Nürnberg nach Karlsruhe an die PH. Die meiste Zeit verbringe ich hier in meinem Büro. Strukturen zu entschlüsseln fasziniert mich. Egal ob es dabei um Mathematik, Lernprozesse, Musik oder handwerkliche Tätigkeiten geht – immer wieder zeigen sich die gleichen Muster. Um sie zu sehen, muss man nur etwas sensibel sein, der Rest ist Analogie und Variation. Auch bei internationalen Kooperationen erlebt man, dass die Menschen überall auf die gleiche wunderbare Weise so verrückt sind wie man selbst.« Mutfried Hartmann

Felix Fähnrich

»Wollt ihr meine Meinung hören: Jeder, der aufhört zu lernen ist alt. Und jeder, der etwas lernt, ist jung. Ich bin Lehrer, aber ich werde immer jung bleiben. Sei es als Erklärvideo-Produzent, als Autor, als Pianist oder beim Bouldern. Trefft mich gerne überall auf der Welt oder in meiner Homebase Karlsruhe.« Felix Fähnrich

Regina Degado

»Ich bin Musikerin – Sängerin, Saxofonistin, Geigerin, Songwriterin. Ich mag Leidenschaft und Zartheit, Humor und einen scharfen Verstand und ich wäre oft froh, wenn ich ein wenig mehr von diesen schönen Eigenschaften hätte. Aber manchmal, wenn ich Augen und Ohren genug aufmache, begegnen sie mir und ich kann Musik daraus machen, was für ein Glück!« Regina Degado