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Wolfgang Harst

»Ich lebe und arbeite in Karlsruhe (an der Pädagogischen Hochschule), wohne aber nicht hier. Mir hat sich nie so recht erschlossen, warum „Leben“ und „Arbeiten“ getrennt sein soll. Wo ich arbeite, lebe ich auch und umgekehrt. Vor allem im laufenden Semester haben sich die Grenzen durch Homeoffice und die Kommunikationstools regelrecht verwischt: ich maile, chatte und „videokonferiere“ mit den Kolleginnen und  Kollegen, die ebenso wie ich zu Hause sitzen, gefühlt sind wir aber alle an der Hochschule. Ich empfinde das als Privileg, meine Arbeit auch komplett vom Homeoffice aus umsetzen zu können, ohne dass die Qualität leidet oder mich zu überfordern. Mittlerweile sehen wir uns aber wieder häufiger „in Persona“, und das ist auch ganz schön.« Wolfgang Harst