»Im Großen und Ganzen finde ich es ziemlich gut in der Stadtbibliothek Karlsruhe zu arbeiten. Als ich hier anfing, hatte ich nicht geplant, Jahrzehnte zu bleiben. Es war dann aber alles sehr interessant, zumal es die Zeiten der Veränderung und digitalen Transformation waren. Die Menschen in Karlsruhe kommen gern in die Stadtbibliothek und geben häufig positive Rückmeldungen. Einer hat uns mal geschrieben: „Hier finde ich alles Lebenswichtige“. Das freut meine Kolleginnen und Kollegen natürlich; sie setzen sich oft leidenschaftlich dafür ein, dass Menschen sich hier wohlfühlen und sie die Medien finden, die sie brauchen. Pro Tag kommen etwa zweitausend Personen zu uns, die zahlreichen digitalen Nutzer*innen nicht mitgerechnet. Für manche Leute sind wir zweite Heimat, für andere dritter Ort. Hier teilen sich viele Menschen Räume, Bücher, Wissensressourcen und oft denke ich, dass die Bibliotheken zu den Pionieren des Sharing gehören. Neben meiner beruflichen Seite gibt es auch die private in Karlsruhe. Mit meiner Familie habe ich mich vor vielen Jahren dafür entschieden, hier leben zu wollen. Hier und im Umland gibt es alles, was mir wichtig ist. Bis heute finde ich es wunderbar, dass ich das meiste mit dem Fahrrad machen kann. Das gefällt mir und gibt mir ein Gefühl von Freiheit.« Andrea Krieg