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Sigrid Beutler

»In meinen kühnsten Träumen ist die westliche Seite des Zoos mit den alten dicken Platanen für alle frei zugänglich. Dort flanieren Menschen zu allen Tages- und Nachtzeiten, ziehen zwischen Bahnhof und Stadt hin und her, verweilen an lauen Sommerabenden in Liegestühlen, am Wasser und in den Wiesen. Wen es nach draußen zieht, ist dort auf den Beinen. Man verabredet sich oder läuft sich zufällig über den Weg – einfach weil sich hier im Herzen der Stadt viele Wege kreuzen und die Wirkung der Parkanlage mit den in den Himmel wachsenden Bäumen der eines Magneten gleicht. Und das Schönste: niemand zwingt einen zu konsumieren. Eine Oase, ein – kühlendes – Geschenk an die Stadtgesellschaft.« Sigrid Beutler